RFV Wehdem-Oppendorf zeigt „König der Löwen“

Hohe Reitkunst und Akrobatik

Der Besuch Simbas auf dem Elefantenfriedhof wurde in der Oppendorfer Reithalle zum Feuerwerk der Turnkunst.

Oppendorf - Mit akrobatischen Höchstleistungen, detailverliebten Kostümen und viel Talent haben 67 Kinder am Wochenende das Publikum in der Oppendorfer Reithalle begeistert.

Dort zeigten sie in insgesamt drei Aufführungen die Musical-Adaption des erfolgreichen Disney-Trickfilms und Broadway-Bühnenkunstwerks „Der König der Löwen“ und entführten die Besucher mit der Geschichte in die afrikanische Savanne.

Bereits zum zehnten Mal begrüßten die Akteure des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf die Gäste zu der Vorführung als Höhepunkt des Ferienworkshops. In den vergangenen Jahren hatten die Reiter mit Stücken wie „Das Dschungelbuch“ „Alice im Wunderland“ und „Tabaluga“ Erfolge gefeiert und so ließen sich auch in diesem Jahr Eltern, Freunde und weitere Interessierte die Aufführung nicht entgegen. 

Eine lange Warteschlange bildete sich so am Freitagabend i bei der Premiere an der Kasse, weil viele Besucher der Meinung waren: „Die vergangenen Jahren haben uns überzeugt. Das darf man sich nicht entgehen lassen.“

Akrobatik, Tanz und Reitkunst verbanden die Teilnehmer eines einwöchigen Workshops beim Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf in ihrer Aufführung des Musicals „Der König der Löwen“. - Fotos: Bokelmann

Ein anspruchsvolles Programm hatten die Kinder und Jugendlichen in der vergangenen Woche unter der Leitung von Antje Döhnert und Manuela Wittenbrink einstudiert und präsentierten in der vollbesetzten Reithalle und bei den beiden Vorstellungen am Samstag eine Geschichte voller Zauber sowie ihren Spaß am Sport.

Hoch zu Pferd und auf dem Reithallenboden erzählten sie vom Löwenjungen Simba, der nach dem Tod seines Vaters Mufasa in den Dschungel läuft und dort bei dem Warzenschwein Pumbaa und dem Erdmännchen Timon groß wird. Die Kostüme, Schminke und fantasievolle Frisuren verwandelten die Kinder dabei in Giraffen, Zebras, Hyänen und die bekannten Disney-Figuren wie Nashornvogel Zazu sowie die verfeindeten Löwenbrüder Mufasa und Scar.

Neben ihrer Voltigierkunst zeigten die Jungen und Mädchen auch Tänze und weitere Akrobatik sowie ein Schattentheater, untermalt von den klangvollen „König der Löwen“-Songs. Die Zeremonie am Königsfelsen, der im hinteren Bereich der Reithalle als Kulisse zu sehen war, setzten die Workshop-Teilnehmer beispielsweise auf dem Bock um und auch die Sternennacht, in der Simba seinem toten Vater begegnet, verfehlte dank der zahlreichen Details wie Licht, Ton und darstellerischem Talent nicht ihre Wirkung.

Blieb zeitweise der Applaus aus Rücksicht auf die Pferde aus, so ertönte dieser nach der rund zweistündigen Aufführung umso lauter und belohnte nicht nur die Darsteller, sondern auch die Helfer für ihre Bemühungen. Denn in der vergangenen Woche waren neben den Kindern, die mehrere Stunden täglich probten, auch die Eltern zu Höchstleistungen aufgelaufen – hatten die Kostüme genäht und sich handwerklich eingebracht. - abo

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