Gemeinsam zum Miteinander

Großes Interesse an Gründung eines ZWAR-Netzwerks: „Man kann nur gewinnen“

Rund 100 Stemweder waren beim Gründungstreffen dabei und hielten fest, was sie sich von dem neuen ZWAR-Netzwerk versprechen. - Fotos: Mühlke

Wehdem - Nach dem Berufsleben ist noch lange nicht Schluss. Im Gegenteil! In Wehdem trafen sich rund 100 Stemweder zur Gründung eines ZWAR-Netzwerkes. ZWAR steht dabei für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ und ist ein soziales Netzwerk für Menschen ab 55 Jahren.

„Mit wem kann ich mich treffen – wo sind Gleichgesinnte?“, sei die zentrale Frage, machte Ute Schünemann-Flake als ZWAR-Ansprechpartnerin deutlich. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnen solche Netzwerke ihr zufolge immer mehr an Bedeutung. „Hier kann sich jeder einbringen und das Älterwerden mitgestalten“, machte Antje Pieper als Gruppenbegleiterin deutlich. Am Donnerstagabend fühlten sich viele Stemweder vom Aufruf zur Gründung des ZWAR-Netzwerkes angesprochen und schmiedeten erste Pläne.

Antje Pieper (l.) und Ute Schünemann-Flake sammelten Wünsche.

In Kleingruppen zogen sie zunächst Bilanz, zählten auf, was sich seit dem Eintritt in den Ruhestand oder nach der Familienphase geändert hat und was zu kurz gekommen ist. Anschließend richteten sie den Blick nach vorn: „Was möchte ich gemeinsam mit der Gruppe tun?“ Jede Menge Ideen sprudelten hervor. Egal ob Handarbeitsrunde, Theater- oder Konzertbesuche, Spiele- und Kochabende, eine Oma-Opa-Enkelkinder-Gruppe, Reisen, Hundesitting auf Gegenseitigkeit, Segeltörns – schnell waren die Stellwände vollgeschrieben.

„Alles geht – nichts muss“, erklärte Brigitte Bollmeier vom Gemeindesportverband, die sich mit verschiedenen Aktivitäten in den sportlichen Unruhestand einbringen will. Tanzen, Radfahren, Schwimmen Walken, Wandern – Stemweder wünschten sich viele Aktivitäten, um mit Gemeinsamkeiten zum Miteinander zu gelangen.

Bürgermeister Kai Abruszat freute sich über das große Interesse und wünschte allen Beteiligten nachhaltigen Erfolg bei der Förderung neuer Kontakte. „Man kann nur gewinnen“, meinte Gemeindeheimatpfleger Klaus Winkelmeier. ZWAR sei ein gelungener Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität.

Jetzt will sich das ZWAR-Netzwerk 14-tägig, mittwochs von 19 bis 21 Uhr, in der Begegnungsstätte treffen. Das nächste Treffen ist am 9. November. Hierzu haben die Verantwortlichen ausdrücklich auch Interessierte eingeladen, die nicht beim Gründungstreffen dabei waren. Bei Fragen steht Antje Pieper unter Telefon 05745/78899-01 oder per Mail a.pieper @stemwede.de zur Verfügung. 

hm

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