Klassentreffen nach 50 Jahren

Festbroschüre hilft Erinnerungen auf die Sprünge

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Mit der Festbroschüre frischten die ehemaligen Rahdener Realschüler 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung gemeinsam mit Lehrer Wolfgang Schwarz Erinnerungen auf.

Levern / Rahden - Klassenlehrer Wolfgang Schwarz entließ 1966 etwa 25 junge Menschen aus ihrer Schulzeit. Jetzt sahen sie sich wieder: Am Freitagnachmittag traf sich bei „Rila erleben“ in Levern der Abschlussjahrgang 1966 der Freiherr-vom-Stein-Realschule Rahden.

Nach einem großen „Hallo“ stand das Auffrischen alter Erinnerungen in Wort und Bild nach nunmehr 50 Jahren im Mittelpunkt. Auch Klassenlehrer Schwarz hatte sich auf den Weg nach Stemwede gemacht, um seine Schüler wiederzusehen. „Es freut mich, dass die Klasse in Verbindung geblieben ist und nun ein Jubiläumstreffen feiert“, so Schwarz.

Schon einige Male hatten sich die ehemaligen Realschüler seit ihrer Entlassung getroffen, zum Jubiläumstreffen nach 50 Jahren hatten sie eigens eine Festbroschüre zusammengestellt mit Biografien derer, die dem Klassenverband angehörten. Nebenher ist die Broschüre mit alten Klassenbucheinträgen aufgelockert.

Im Nu waren somit Erinnerungen parat. Wer wiederholt seine Hausaufgaben nicht erledigt oder den Unterricht durch ungehörige Bemerkungen gestört hatte, darüber lachten die Männer und Frauen auch am Freitag.

„Damals gings noch ordentlich zu auf dieser Welt“, meinte der ehemalige Klassenlehrer. „Da stand man noch in der Furcht des Herrn in den Städten und noch viel mehr auf dem lande – und besonders auch an der Rahdener Realschule.“

Dass man so viele der ehemaligen Schüler zusammentrommeln konnte, freute das Organisationsteam, bestehend aus Inka Kurtz, Anneli Griepenstroh und Alfred Kulinna – schließlich lebten die meisten nicht mehr vor Ort. Friedrich Rosner und Waltraud Vans aus Heddesheim und der österreichischen Hauptstadt Wien hatten die wohl längste Anreise.

Knapp 20 der 1966 verabschiedeten Schüler hatten den Weg zum Klassentreffen in den Stiftsort angetreten und schwelgten bei Kaffee und Kuchen in Erinnerungen. In vielen Punkten herrschte Einigkeit bei den Ehemaligen im Vergleich zur heutigen Schulzeit: „Wir hatten Achtung vor unseren Lehrern und waren diszipliniert. Trotzdem haben wir auch jede Menge Spaß gehabt“, waren sie sich einig. In ganz besonderer Erinnerung war ihnen die Abschlussfahrt nach Bingen, wo sie gemeinsam mit ihrem Lehrer einige schöne Tage verbrachten. „Die Jugendherberge lag allerdings recht hoch, so kamen wir manches Mal abends erst kurz vor Toresschluss wieder“, berichteten Inka Kurtz und Alfred Kulinna.

Abends sollte in der Quernheimer Lichtburg noch ein Erinnerungsfilm laufen. Auch Karl-Heinz Meier, dem das Kino gehört, war damals Schüler in der Parallelklasse und lässt es sich seither nicht nehmen, bei den Klassentreffen dabei zu sein.

hm

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