Sechstklässler bewältigen „Milchparkour“

Fast wie im Actionfilm

Zunächst wärmten sich alle Schüler auf. Auch Lehrer nutzen die Gelegenheit, sich auszupowern.

Wehdem - Wie ein Actionheld, der sich von keinem Hindernis aufhalten lässt – so fühlten sich am Donnerstag vielleicht die Sechstklässler der Stemweder-Berg-Schule. Im Rahmen des Projektes „Milchparkour“ der Landesvereinigung der Milchwirtschaft und regionaler Schulmilch-Molkereien lernten sie die Trendsportart „Parkour“ kennen.

Bei „Parkour“ handelt es sich um eine Fortbewegungsart, bei der Hürden verschiedenster Art bewältigt werden. Dies gelingt durch springen, klettern oder balancieren. Richtig ausgeführt ermöglichen die Übungen, sich trotz Hindernissen schnell fortzubewegen. Daher sind sie auch als Fluchttechniken bekannt.

Coole Sprünge gehören zum „Parkour“-Sport.

Auf der Flucht waren die Sechstklässler am Donnerstag zwar nicht, doch trotzdem sahen die Bewegungen bei ihnen schnell filmreif aus. In einem eigens dafür in der Turnhalle aufgebauten Hindernis-Parcours haben sie sich an Stangen entlang geschwungen und sind von einem Turnbock zum nächsten gesprungen. Unterstützt wurden sie dabei von den „Milchparkour“-Übungsleitern Thomas und Johanna.

Aber was hat das Ganze überhaupt mit Milch zu tun? „Milch gehört für Schüler zur Sporternährung“, erklärt Projektleiter Malte Rachow. Gute Ernährung und viel Bewegung seien die besten Voraussetzungen, um fit und konzentriert für den Schultag zu sein. Deshalb gehörten zu dem Gesamtprogramm des „Milchparkours“ auch Informationen rund um Milchgetränke. Diese erhielten die Schüler im Anschluss an den sportlichen Workshop.

Coole Sprünge gehören zum „Parkour“-Sport.

Den action- und lehrreichen Tag haben die Sechstklässler in erster Linie der Sportlehrerin Malaika Abraham zu verdanken. Als sie von dem Projekt „Milchparkour“ gehört hat, hat sie die Stemweder-Berg-Schule auf die Bewerberliste geschrieben – doch diese Liste ist lang. Mehr als ein Jahr hat sie auf die Zusage gewartet. Als diese eintraf, war sie umso glücklicher. „Es ist eine super Sache“, lobt sie das Projekt. Auch Schulleiterin Heike Hachmann begrüßte den „Milchparkour“. Die Aktion passe sehr gut in das Konzept der Stemweder-Berg-Schule als „gesunde Schule“.

Laut Projektleiter Rachow haben im Jahr rund 50 Schulen aus NRW die Chance, den „Milchparkour“ zu sich in die Turnhalle zu holen.

Das Sport- und Gesundheitsprojekt wird gefördert durch das EU-Schulmilchprogramm NRW. Die Versorgung der Schüler mit Milch wird seit Jahren von der Europäischen Union durch die Schulmilch-Beihilfe gefördert. Das Geld fließt an die Molkereien, die Schulen Milchgetränke wiederum vergünstigt anbieten können.

Zu den geförderten Produkten zählen unter anderem Vollmilch und Mischgetränke wie Schokoladen- oder Vanillemilch.

ks

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