35 Kinder zelten am Oppenweher Moor

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Eine Woche ohne Technik, dafür voller Abenteuer und Aktionen: Beim FCO-Zeltlager am Rande des Oppenweher Moors hatten die Kinder und auch die Betreuer fünf Tage lang jede Menge Spaß und frische Luft. 

Oppenwehe - Seit 35 Jahren werden in den Sommerferien im Oppenweher Moor die Zelte aufgeschlagen. Dann lädt der FCO seine jugendlichen Mitglieder zum Zeltlager auf den Hof der Familie Summann ein. Die Freizeit, die einst der ehemalige FCO-Vorsitzende Egon Büttemeier ins Leben gerufen hatte, ist bei den Kindern beliebt: 35 Mädchen und Jungen erlebten in dieser Woche wieder, dass man auch ohne Handy und Spielekonsole Spaß haben kann.

„Es soll einfach sein und Spaß machen“, beschreibt Werner Greger das Zeltlager-Prinzip. Gemeinsam mit zwölf Helfern hat er viele Ausflüge mit den Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren unternommen. „In diesem Jahr hatten wir viel Kultur im Programm“, sagt Greger und zählt auf: Am Montag reisten die Kinder mit dem Fahrrad zum Zeltplatz. Dort hatten die Eltern und Betreuer in der Zwischenzeit schon die Unterkünfte für die Woche aufgebaut. Viele Helfer seien früher als Teilnehmer im Zeltlager dabei gewesen, weiß Werner Greger und freut sich, dass sie dem FCO weiter die Treue halten.

Tour nach Bielefeld

Nach dem Mittagessen ging es am Montag dann mit dem Rad zurück zum Oppenweher Sportplatz, wo zahlreiche Spiele und viel Bewegung auf die Kinder wartete. „Am Abend kehrte trotzdem erst spät Ruhe ein“, sagt Greger. „Die erste Nacht ist für die Kinder immer noch aufregend – und für die Betreuer anstrengend“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Am zweiten Tag ging es mit dem Bus nach Bielefeld – zur Sparrenburg und auf dem Rückweg in den Heimat-Tierpark Olderdissen. Am Mittwoch lernten die Zeltlagerteilnehmer die Moorwelten in Ströhen kennen. „Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt“, bedauert Werner Greger. Sowohl im Moor als auch bei der Rückfahrt, die wiederum mit dem Rad erfolgte, habe es mehrfach geregnet. „Außerdem hatten wir reichlich Gegenwind.“

Gestern war „Reinigung“ angesagt: Im Wagenfelder Schwimmbad tobten sich die Schüler aus. Doch in Oppenwehe konnten sie nicht lange ausruhen. Für ein Lagerfeuer sammelten die FCO-Kids Holz. Am Abend sollte es dann ins Moor gehen. „Wir werden nach den Mooraffen suchen“, verriet Greger im Vorfeld der Nachtwanderung. Denn bereits seit einigen Jahren gehen im FCO-Zeltlager Gerüchte um die Gestalten um, die sich im Oppenweher Moor aufhalten sollen, so der Betreuer, der stets darauf achtet, dass das Zeltlager zur technikfreien Zone wird.

Geschichte für Theaterstück

„Ich habe wieder ein Verbot ausgesprochen, aber ein Mädchen hat sich widersetzt“, sagt Greger – die Schülerin hatte eine elektrische Zahnbürste dabei, deren Benutzung ihr aber von den Betreuern gestattet wurde. Doch Kinder ohne Smartphone – gibt es da keine Widerworte? „Das ist überhaupt kein Problem. Wir machen das seit Jahren so und bei den Kindern ist diese Regel bekannt“, weiß Greger.

Da das Thema Kultur bei diesem Zeltlager eine wichtige Rolle einnahm, sollen heute kleine Theaterstücke den Abschluss bilden. In Gruppen eingeteilt, hatten die Jungen und Mädchen fünf Begriffe zugewiesen bekommen, zu denen sie sich eine Geschichte ausdenken mussten. So hatten die Kinder auch bei Regen eine Beschäftigung.

Bewegung und Denksport machten die kleinen Camper natürlich hungrig. Während sich alle bei den Ausflügen mit einem Lunchpaket stärkten, gab es auf dem Zeltplatz am Rande des Moores stets eine warme Mahlzeit. „Morgens gibt es zudem frische Brötchen“, so Werner Greger zum kulinarischen Start in den Tag, der auf der Terrasse der Familie Summann eingenommen wurde. 

abo

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