ADAC stattet Erstklässler mit kostenlosen reflektierenden Sicherheitswesten aus

Einfaches Hilfsmittel, das Leben retten kann

Haldems Erstklässler sind auf dem Schulweg jetzt gut zu sehen – dank der Sicherheitswesten des ADAC.  - Fotos: Mühlke

Haldem - Den Schulweg für Kinder sicherer zu machen, hat sich der ADAC auf die Fahne geschrieben. Kinder leben im Straßenverkehr besonders gefährlich, weil sie für Autofahrer oftmals spät erkannt werden. Grund genug für den ADAC, die jüngsten Verkehrsteilnehmer mit reflektierenden Sicherheitswesten auszustatten. Stellvertretend für alle rund 750 000 Schulanfänger in Deutschland erhielten gestern die 44 Erstklässler der Haldemer Montessori-Grundschule kostenlose Warnwesten.

Mia war froh, dass Wolf-Otto Weitekamp ihr beim Anziehen der Sicherheitsweste behilflich war.

Nachdem Schulleiterin Martina Weiffen-Flore sich bei den Vertretern der Sponsoren für deren Verkehrssicherheitsengagement herzlich bedankt hatte, überreichten Heinz Sasse, Vorstand Verkehr des ADAC Ostwestfalen-Lippe, Wolf-Otto Weitekamp und Willi Weingärtner (AMC Stemweder Berg im ADAC), Birgit Kastrup (ADAC OWL) und „Gelber Engel“ Robin Preuß den ersten i-Männchen ihre Sicherheitswesten. Bis zum Beginn der Herbstferien sollen die Westen an alle anderen Erstklässler der teilnehmenden 16.000 Schulen in ganz Deutschland übergeben werden.

Alarmierend seien noch immer die hohen Unfallzahlen junger Verkehrsteilnehmer, machten die Vertreter vom ADAC deutlich. Demnach kamen in Deutschland im zurückliegenden Jahr 28.235 Kinder im Straßenverkehr zu Schaden, 84 Kinder unter 15 Jahren starben, 20 von ihnen im Grundschulalter. „Kinder haben noch keinen richtigen Überblick und erkennen Gefahren oft zu spät“, mahnt Sasse und appelliert an die Eltern, ihren Nachwuchs sichtbar zu machen. „Eine helle, reflektierende Kleidung wie unsere Sicherwesten trägt dazu bei, Kinder besser zu schützen.“

Die Aktion geht in diesem Jahr in die siebte Auflage. Seit Beginn wurden rund 5,3 Millionen Sicherheitswesten kostenlos an Erstklässler ausgegeben. „Kinder verunglücken im Herbst deutlich häufiger als im Sommer“, so Weitekamp. „Mit den Sicherheitswesten werden Mädchen und Jungen deutlich früher wahrgenommen. Darum sollten die Westen nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch in der Freizeit getragen werden.“

Im Kreis Minden-Lübbecke sind 64 Schulen mit 3110 Erstklässlern dabei, in OWL beteiligen sich insgesamt 372 Schulen mit 19. 910 Schulanfängern an dieser Aktion. Um die Verkehrssicherheit von Schulanfängern darüber hinaus zu verbessern, sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs den Schulweg üben. „Ganz wichtig: Immer auf der Straßenseite gehen, wo die Autos entgegenkommen“, gab Weitekamp zum Schluss allen mit auf den Weg. Bezirkspolizeioberkommissar Friedhelm Rodeck mahnte: „Passt immer gut auf im Straßenverkehr und zieht immer die Sicherheitswesten an!“

Im Anschluss durften die Mädchen und Jungen das ADAC-Fahrzeug „Gelber Engel“ in Augenschein nehmen. J hm

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