„Echolot“ bezaubert seine Zuhörer in der Dielinger St. Marien-Kirche

Eine Perle unter den Chören

Der Chor „Echolot“ zeigte wieder einmal Höchstleistungen beim Sommerkonzert in der Dielinger St. Marien-Kirche. Unter der Leitung von Sarah Seeger (vorn) präsentierten die Sänger ein breites Spektrum aus ihrem Repertoire. - Foto: Mühlke

Dielingen - Von Heidrun Mühlke. Der Vergleich kostbarer Perlen kommt manchem Besucher unweigerlich in den Sinn, wenn er den Sängerinnen und Sängern des Chores „Echolot“ zuhört: Rar und wertvoll ist dieser gemischte Chor, den die spritzige Chorleiterin Sarah Seeger immer wieder zu Höchstleistungen anspornt. Am Samstagabend gaben die Choristen ein viel umjubeltes Konzert in der Dielinger St. Marien-Kirche.

Einmal mehr sorgte der Chor vor gut gefüllten Kirchenbänken für unbeschwert hinreißenden Musikgenuss. Der musikalische Reigen, den Seeger mit den Sängern geschickt zusammengestellt hatte, führte die Gäste in drei Konzertteilen durch ein weites Spektrum des Gesangs. Aber das alleine macht bei Weitem nicht den Erfolg eines Konzertes aus. Immer wieder begeisterten vielstimmiger Gesang und exakte Einsätze. Eindrucksvoll trugen besonders die ausgezeichneten Sänger dazu bei, dass sie am Ende eine begeisterte Zuhörerschaft zurückließen, die mit stehenden Ovationen die großartige Leistung quittierte.

Schier unerschöpflich schien die Klangvielfalt des Chores, präsentiert in christlichen Melodien, Popsongs, Gospels und Musical-Melodien. Das Repertoire reichte vom Lennon-Hit „Imagine“ über Max Raabes Erkenntnis „Küssen kann man nicht alleine“ bis hin zum „Circle of Life“ aus dem Musical „König der Löwen“.

Auch wenn sich der Chor insgesamt brillant präsentierte, so müssen einige Soli hervorgehoben werden, denen sich einzelne Choristen stellten. Durchweg konnten sie glänzende Highlights setzen, beispielsweise beim Antikriegssong „21 Guns“ oder „You´ll never walk alone“, jeweils im Duett zweier Sänger vorgetragen. Auch Chorleiterin Sarah Seeger brillierte mit klassischer Singstimme im Solo. Gerade bei den Einzelvorträgen war es mucksmäuschenstill im Gotteshaus. Keine Scheu vor afrikanischen Rhythmen bewies „Echolot“ bei seiner musikalischen Reise durch die Welt: Auch „Baba Yetu“ – „Vater Unser“ auf Swahili – fügte sich schwungvoll ins Konzert ein.

Zum ersten Mal hatte „Echolot“ die Unterstützung zweier Instrumentalisten bekommen. Cajón und Gitarre unterstrichen im Hintergrund den Gesang. Zwischen den Liedern sorgten kleine Geschichten für Abwechslung – mal zum Nachdenken, mal zum Schmunzeln.

„Viva la Vida“ – „Lebe das Leben“ – hatte der Dielinger Chor sein Sommerkonzert überschrieben, und er zeigte sich auch lebensfroh. Darum durfte auch das bekannte „What a wonderful world“ nicht fehlen. Dieses klang ebenso stimmungsvoll wie „At twilight“. Mit zwei Zugaben verabschiedete sich der Chor und verschwand leise singend, genauso wie er auch hereingekommen war.

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