Oppendorf steht fünf Tage lang im Zeichen des Sports

Ein Dorf in Bewegung

Zahlreiche Gewinne bauten Kerstin Lösche (l.) und Heike Wetzig am Sonntagnachmittag auf. Bei der Tombola für die Kinder gab es neben Sportlichem auch Nützliches zu gewinnen. - Fotos: Bokelmann

Oppendorf - Dynamisch, sympatisch, aktiv – mit diesen drei Stichworten beschreiben die Verantwortlichen den TuS Oppendorf auf dessen Internetseite. Und so präsentierte sich der Verein auch bei seinem Sportfest auf dem Sportplatz, bei dem fünf Tage lang der Spaß an der Bewegung und die Geselligkeit im Vordergrund stand.

Erstmalig hatten sich die Organisatoren um den TuS-Vereinsvorsitzenden Michael Wetzig dazu entschieden, das alljährliche Sportfest um einen Tag auszudehnen. Und weil diese Verlängerung so gut angenommen wurde, soll sie im kommenden Jahr auch eine Wiederholung finden, so Wetzig in seinem Resümé.

„Unsere Tanzsparte hat in den vergangenen Jahren einen enormen Zuwachs gehabt“, sagte Wetzig am Sonntag im Rahmen des großen Abschlusstags. Daher stand am ersten Aktionstag am vergangenen Mittwoch auch die Line-Dance-Gruppe „In Motion“ im Fokus des Interesses und legte eine flotte Sohle auf den Rasen. 

Hinzu kamen weitere Line-Dancer aus der näheren und weiteren Umgebung. Beim Tanzsportabend präsentierten rund hundert Tänzer ihr Hobby und gaben damit den Startschuss in die sportlichen Veranstaltungen, mit denen Wetzig sehr zufrieden ist. „Wir hatten einen super Auftakt“, lobte Michael Wetzig.

Der Fußball ist seit vielen Jahren das Aushängeschild des TuS Oppendorf. Daher gab es auch zahlreiche Partien, wie am Sonntag die Begegnung zwischen dem FC Oppenwehe (in roten Trikots) und dem OTSV Pr. Oldendorf. Aber auch andere Sportarten standen an den fünf Aktionstagen im Fokus.

Von zahlreichen Besuchern berichtete der Vereinsvorsitzende, als er sich an Donnerstagabend erinnerte. Dieser Tag sei stets den Frauen vorbehalten und so traten diesmal insgesamt 28 Damen im Dreikampf gegeneinander an. In Vierer-Teams galt es für sie, Genauigkeit zu beweisen: Beim Leitergolf mussten die Wettkämpferinnen Bälle an einem Seil auf einer Leiter platzieren, anschließend wurde noch gekegelt und auf einen Korb geworfen.

Auch die Niedermehner Fahrradgruppe stattete dem Sportfest im Nachbardorf in gewohnter Weise einen Besuch ab, freute sich Michael Wetzig, dass die Stemweder an Traditionen festhalten. Bei der Feier nach dem Altherrenturnier am Freitagabend blieben die Oppendorfer aber größtenteils unter sich. „Die Party war wie eine Dorffete“, beschrieb Wetzig die Atmosphäre, die die Oppendorfer dazu animierte, bei Musik und kühlen Getränken einige Stunden im Zelt auf dem Sportplatzgelände zu verweilen. Gleiches galt für die Feier am Sonnabend.

Am vierten Sportfest-Tag trugen zunächst die zweiten Mannschaften ihre Fußballturniere aus, bevor am Samstagnachmittag große Kugeln den Sportplatz eroberten. Beim Bubble-Ball-Turnier traten die Nachbarschaften aus dem Westen Oppendorfs gegen den Osten an (ausführlicher Bericht folgt).

„Am Sonntag erreichen wir stets den Höhepunkt“, verriet Wetzig mit Blick auf die Fußballspiele. Während zunächst das Pokalturnier der ersten Seniorenmannschaften ausgetragen wurde, kamen am Nachmittag mehrere hundert Zuschauer, um die Blitzturniere mit einer Spitzenbesetzung zu verfolgen. In drei Spielen zu je 45 Minuten trafen die Spieler vom TuS Tengern, vom TuS Bersenbrück und die U21-Spieler des SV Werder Bremen aufeinander. Am Ende ging der TuS Tengern als Sieger hervor.

Doch damit waren die sportlichen Aktionen in Oppendorf noch lange nicht vorbei. Beim Elfmeterschießen traten insgesamt 13 Gruppen gegeneinander an. „Bei diesem Spiel dürfen nur die Oppendorfer Vereine teilnehmen“, erklärte Michael Wetzig die Spielregeln des Schießens, bei dem sich Männer und Frauen nichts schenkten und reichlich Spaß hatten.

Bei aller Freude und sportlichem Ehrgeiz hatte der Vereinsvorsitzende aber auch eine schlechte Nachricht: Aufgrund des Wetters musste das Kinderfest am Sonntag deutlich kleiner ausfallen, als ursprünglich vorgesehen. „Es wäre zu gefährlich gewesen, die große Riesenrutsche aufzubauen“, so Wetzig. Statt der zuvor angekündigten Attraktion, die im vergangenen Jahr großen Anklang gefunden hatte, konnten sich die jüngeren Gäste am Spieltisch vergnügen. Dort warteten die Betreuer Buntstifte und Basteleien auf die Kinder, für die zudem eine Tombola angeboten wurden. Dabei winkten gesponsorte Preise wie Bälle, Kartenspiele, Regenschirme oder Handyhalter. - abo

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