Zahlreiche Helfer sorgen umsonst und ehrenamtlich für einen reibungslosen Ablauf des Stemweder / Nach der Veranstaltung geht die Arbeit weiter

„Besonderheit in der Flut kommerzieller Festivals“

Vor der Bühne ist beim Stemweder Open Air stets gute Stimmung – das ist vor allem vielen Helfern hinter der Bühne zu verdanken.

Wehdem - „Wir machen es umsonst – die ehrenamtlichen Helfer“ ist das Motto, das über dem 40. Stemweder Open Air Festival am Freitag und Sonnabend, 19. und 20. August, schwebt. „Mit diesem Slogan wollen wir darauf hinweisen, dass das Festival von einem Team aus mehr als 350 ehrenamtlichen Helfern getragen wird. Sie arbeiten ohne Bezahlung und sie sind das Festival“, so Klaus Riechmann, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede (JFK). „Sie haben in 40 Jahren das Festival zu dem gemacht, was es ist, eines der größten und beliebtesten ,Umsonst und Draußen‘-Festivals in Norddeutschland. Eine Besonderheit in der Flut von kommerziellen Festivals.“

Wenn die Besucher die Musik auf der Bühne und die Atmosphäre auf dem Festival genießen, dann haben nur die wenigsten eine vage Vorstellung davon, welch einen Aufwand die ehrenamtlichen Helfer in ihrer Freizeit leisten, vermutet der JFK in einer Pressemitteilung.

Die Auswahl der Musikgruppen sei nur ein kleiner Teil des Ganzen. In unzähligen Planungstreffen gehe es darum, die Infrastruktur für solch ein Festival zu schaffen. Da müssten Camping- und Parkplätze besorgt werden, die Versorgung mit Strom und Wasser müsse ebenso organisiert werden wie die Müllentsorgung und die Versorgung der Künstler und Mitarbeiter auf dem Festival. Darüber hinaus seien planende Gespräche mit den Ordnungsbehörden, dem Sanitätsdienst, der Polizei und der Feuerwehr notwendig, um Sicherheit, den ordnungsgemäßen Ablauf und die ärztliche Versorgung zu gewährleisten.

„Ebenso ist eine Auswahl der Verpflegungsstände und deren Standort zu bestimmen, damit die Besucher während des Festivals ausreichend und gut versorgt sind. Damit die Besucher dann auch wissen, wann das Festival stattfindet und wer spielt, ist ein entsprechender Flyer zu erstellen, der dann anschließend auch noch großflächig verteilt werden muss. Dazu gehört dann auch der Mail-Verteiler und der Auftritt bei Facebook, mit dem die Besucher aktuell über das Festival informiert werden und die Information der Presse“, zählt der JFK auf.

Bevor das Festival dann losgeht, müssen laut dem Verein noch exakte Helferpläne aufgestellt und gefüllt werden, damit es an allen Stellen funktioniert. Und einige Tage vor dem Festival gehe es richtig los, wenn viele Helfer schon auf den Festivalplatz in Haldem strömen und überall mit anfassen würden.

Während des Festivals helfen dann alle. Da ist dann der einfache Helfer, der nur einige Stunden tätig ist genauso dabei, wie die ganz Aktiven, die in drei Tagen gerade mal einige Stunden Schlaf bekommen und sonst immer was zu tun haben. „Doch mit Ende des Festivals ist es noch nicht vorbei. Schon kurz danach trifft man sich zur Manöverkritik. Die Erkenntnisse fließen dann gleich mit in die Planungen für das 41. Stemweder Open Air Festival in 2017 ein und es ist klar, dass es die ehrenamtlichen Helfer sind, die das Festival sind – und die machen es umsonst“, so der JFK abschließend.

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