Oppendorfer Line-Dance-Sparte eröffnet Sportfest 

Auftakt mit Hüftschwung und Rocksteps

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Mehr als hundert Line-Dancer tanzten gemeinsam auf dem Oppendorfer Sportplatz einen Mega-Line-Dance. Im Vordergrund stand die Musik und die Bewegung, nicht die Vereinszugehörigkeit.

Oppendorf - Mehr als hundert Line-Dancer tanzten am Mittwoch auf dem Sportplatz in Oppendorf mit synchronen Rockstep-Schritten und Hüftschwung zu dem Lied „Mamma Maria“ der Pop-Gruppe Ricchi e Poveri. Der Mega-Line-Dance war Höhepunkt des Tanzsportabends, mit dem der TuS Oppendorf sein Sportfest eröffnet hatte.

18 Tanzgruppen aus zehn Vereinen waren vertreten. Darunter Formationen aus Stadthagen, Osnabrück, Bad Essen und Isenstedt. Ebenfalls dabei: „Happy Feet Hunteburg“, die Line Dancer des TuS Wagenfeld, Gruppen der Volkshochschule im Diepholzer Land und natürlich die Line-Dancer aus Oppendorf. Mitglieder der Behinderten Tanzsportgemeinschaft Lübbecke zeigten zudem, dass ein Rollstuhl sie nicht am Tanzen hindert. Passend zur Musik rollten sie über die Tanzfläche.

Tanzen im Rollstuhl? Für die Mitglieder der Behinderten Tanzsportgemeinschaft Lübbecke kein Problem. Sie zeigten am Mittwoch ihr Können. 

Mal präsentierten die Gruppen dem Publikum einzeln ihr Können, mal strapazierten die Teilnehmer den Zeltboden unabhängig von ihrer Vereinszugehörigkeit zu bundesweit bekannten Choreografien. Mit Freude und Elan zeigten sie bis in die späten Abendstunden die Vielfalt ihres Hobbys. Dabei tanzten sie alle Stil-Richtungen und Schwierigkeits-Grade, überwiegend nach aktuellen Liedern aus den Charts und bekannten Oldies der 60er- und 70er-Jahre.

Durch den Abend führte Dieter Sander, Trainer der Oppendorfer Line Dancer. Michael Wetzig, erster Vorsitzender des TuS Oppendorf, hob bei seinen Grußworten hervor, dass sich der Tanzsport zu einer festen Größe im Breitensport-Angebot des TuS entwickelt habe – auch wenn er erst skeptisch gewesen sei, als die Idee für die Sparte an ihn herangetragen worden sei.

„Jogging für das Gehirn“

Überzeugt habe ihn schließlich, dass Line Dance nicht nur dem Körper guttue, sondern auch „Jogging für das Gehirn“ sei. Der Vorsitzende freute sich über die Bereicherung des Vereinslebens durch die junge Sparte.

Als Ehrengäste begrüßte Wetzig Bürgermeister Kai Abruszat und Winfried Mahle, Vizepräsident des frisch gegründeten Country Western Tanzsportverbandes Nordrhein Westfalen (CWNRW). Mahle nutzte die Gelegenheit und begrüßte die gastgebenden „In Motion Line Dancer“ als neues und jüngstes Mitglied im Landesverband.

Die Oppendorfer Emotion-Line-Dance-Gruppe besteht seit etwa drei Jahren. Mittlerweile zählt sie mehr als 50 Mitglieder. Viele von ihnen waren sich beim Tanzsportabend einig, dass der Spaß bei ihrem Hobby an vorderster Stelle stehe. Weitere Vorteile: Man könne Line-Dance ohne Partner tanzen, die Bewegung tue gut und die Schritt-Kombinationen zu lernen, fordere den Kopf.

An der Gestaltung des Abends beteiligten sich auch Vertreter des Projektes Stemwede inklusiv. Mit einem Stand informierten sie über die Möglichkeiten der Inklusion im Sport in der Gemeinde Stemwede und über ihr Projekt. 

ks

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