Treffen vermitteln lebensnahen Zugang zum christlichen Glauben

Hoffnungsabende: „Am Anfang war das Wort“

Im Interview mit Pfarrer Michael Beening plauderte David Hines (links) über seinen Lebensweg. - Fotos: Mühlke

Haldem - Mit der Veranstaltungsreihe „Hope“ hat die Kirchengemeinde Dielingen allen Interessierten einen lebensnahen Zugang zum christlichen Glauben vermittelt. An drei Hoffnungsabenden konnten sich die Besucher im Haldemer Gemeindezentrum mit Fragen des Glaubens beschäftigen und diskutieren. Mit dabei waren Stemweder Chöre und Gruppen aus Gemeinden auch mit freikirchlichem Hintergrund.

Es war gewünscht, sich auch kritisch mit der Verkündigung zu beschäftigen. „Die Hoffnungsabende dürfen als drei sehr gelungene Veranstaltungen bezeichnet werden“, freut sich Pfarrer Michael Beening. In dieser Form habe es im volkskirchlichen Umfeld der Kirchengemeinde bisher noch keine ähnliche Zusammenkunft gegeben. „Es ist gelungen, Inhalte der Bibel neu zu verstehen und lebendig werden zu lassen“, so der Geistliche. Die Atmosphäre sei von gegenseitigem Interesse und wohltuender Offenheit geprägt gewesen.

Gut besucht waren alle Abende der Veranstaltungsreihe „Hope“.

Mit dem Prediger und Bibellehrer David Hines war es der Kirchengemeinde gelungen, einen kompetenten Referenten in die drei Abende einzubinden. Die Verkündigung sei ihm eine Herzensangelegenheit, erklärte Hines, der zehn Jahre lang als Polizeibeamter in NRW unterwegs war, bevor er in den USA sein Theologiestudium absolvierte. „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind um zu hören, was Gott durch mich zu euch spricht“, machte Hines deutlich. „Am Anfang war das Wort – Christus wird kommen“ war das Thema des ersten Abends. „Ich möchte euch Hoffnung nahe legen – es ist ein Gnadengeschenk Gottes, das ihr dankend annehmen könnt“, so Hines. Weitere Themen waren „Das Wort ward Fleisch – Christus ist da“ und „Das Wort wohnt(e) unter uns – Christus bleibt da“, zu denen Hines am Sonnabend und Sonntag predigte.

Musikalische Unterhaltung boten an den drei Veranstaltungsabenden die Diel(S)ingers, der Chor Echolot und die Musikgruppe FEBG Espelkamp. Interessante Interviews der Organisatoren um Pfarrer Michael Beening, Pastorin Sigrid Mettenbrink und Eduard Abrams rundeten das Programm ab. Dazu gab es einen Büchertisch mit guter christlicher Literatur, der vom Mutterhaus Lemförde bestückt wurde. Gut und abwechslungsreich gesorgt war neben der geistigen auch für die körperliche Stärkung der Gäste.

Im Anschluss an das Programm bot sich die Möglichkeit kontroverser Diskussionen, die von den rund 200 Gästen an jedem der Abende gerne angenommen wurde. „Das Blickfeld wurde geweitet, und der Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde war anregend und spannend“, zog Beening am Ende ein überaus positives Fazit. Vor allem die Beteiligung vieler Jugendlicher und junger Erwachsener an den Hoffnungsabenden habe die Kirchengemeinde gefreut. „Großer Dank gilt David Hines und allen, die diese Abende zu einem prägenden Ereignis werden ließen“, resümierte Beening am Ende der ersten Veranstaltung dieser Art.

Wer Lust hat, sich weiter mit Gottes Wort auseinanderzusetzen, ist herzlich eingeladen, an dem Bibelgrundkursus „Der rote Faden durch die Bibel“ teilzunehmen. An 15 Abenden vermittelt Willi Wall, Schulleiter der Freien Evangelischen Grundschule Oppendorf, das Verständnis, wie Gott es mit den Menschen gemeint hat. Start ist am Donnerstag, 24. November, um 19.30 Uhr im Haldemer Gemeindezentrum. J hm

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