Kai Abruszat will Planungssicherheit geben / Jugendfeuerwehr als „Leuchtturm“

Feuerwehr sucht Standort für neues Gerätehaus

Das Feuerwehrgerätehaus in Haldem wird zu klein, wenn sich die Löschgruppe mit Arrenkamp zusammenschließt.
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Das Feuerwehrgerätehaus in Haldem wird zu klein, wenn sich die Löschgruppe mit Arrenkamp zusammenschließt.

Haldem - Da die Feuerwehr das einzige Ehrenamt ist, das eine Pflichtaufgabe der Gemeinde wahrnimmt, ist es unverzichtbar. Das machte Bürgermeister Kai Abruszat am Dienstagabend deutlich. Er begrüßt die Bemühungen um gemeinsame Löschgruppen wie Wehdem/Westrup, Dielingen/ Drohne und Haldem/Arrenkamp. „Wenn sich Löschgruppen neu organisieren, sollte man dies unterstützen“, unterstrich Abruszat.

„Wir möchten uns mit Arrenkamp zusammentun“, sagte Haldems Löschgruppenführer Jörn Stubbe. Das sei dringend nötig. Nun gilt es für die beiden Löschgruppen aus Haldem und Arrenkamp, einen Standort für das Feuerwehrgerätehaus zu bestimmen. Denn das bisherige Gebäude an der Haldemer Straße wird bei der Fusion zu klein. „Es sind verschiedene Lösungen denkbar und es ist noch nichts entschieden“, sagte Kai Abruszat. So sei auch noch nicht geklärt, ob bei einem Neubau die Jugendfeuerwehrgruppe mit einbezogen werden soll oder ob diese in dem bisherigen Gebäude untergebracht wird. „Die Jugendfeuerwehr muss einen Platz haben“, meinte Abruszat, denn die Gruppe sei „ein Leuchtturm und Alleinstellungsmerkmal“.

Als Voraussetzungen bei der Suche nach einen Standort sind die Aspekte Erreichbarkeit, Abdeckung des Brandabschnitts und die finanzielle Basis über die Planungskosten hinaus wichtig, machte der Bürgermeister deutlich.

Zudem müssen die Hilfsfristen eingehalten werden, ergänzte Uwe Stubbe, Zugführer des ersten Zugs der Stemweder Feuerwehr. Dies sollte bei den Plänen aus taktischer Sicht berücksichtigt werden. Er wusste, dass „den Arrenkampern die Entscheidung unter den Nägeln brennt“. Denn die Zustände bei den benachbarten Feuerwehrmitgliedern seien nicht länger tragbar. Als Beispiel nannte Stubbe die kürzlich nötig gewordene Schließung der sanitären Anlagen aufgrund des Frosts. Jörn Stubbe zollte den Arrenkampern Respekt, dass sie „das Trümmerfeld ertragen“.

Gemeinsam mit ihrem Löschgruppenführer und weiteren Verantwortlichen hatten sich die Haldemer bereits Gedanken gemacht: Künftig könne das Gerätehaus auf der freien Fläche neben dem derzeitigen Gebäude im Ortskern stehen. Aber auch hinter dem Hahme-Markt gebe es eine freie Fläche, ebenso in der Nähe der Firma Hellmich. „Wir müssen immer bedenken, dass das Domizil auch für die Arrenkamper gut zu erreichen sein muss“, so Jörn Stubbe. „Zur Planungssicherheit werden wir uns schnell um einen Standort bemühen“, versprach Abruszat den Feuerwehrmitgliedern.

abo

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