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    • 21.07.12
    • Stemwede/Rahden
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Rahden lässt Kosten für Konzept ermitteln

Einheitliches und modernes Stadtbild

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Rahden - Die Stadt Rahden möchte sich künftig in einem einheitlichen und modernen Licht präsentieren.

Welche Punkte beim Aufbau eines Konzepts für ein einheitliches Erscheinungsbild zu beachten sind, hatte ein Grafikdesigner aus Minden in der letzten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung vor der Sommerpause vorgestellt. In der jüngsten Ratssitzung sollten die Lokalpolitiker darüber entscheiden, ob weitere Fachbüros und eventuell auch Hochschulen in einem Wettbewerb beteiligt werden sollen.

Derzeit gehe es noch nicht darum, ein Konzept für ein einheitliches Erscheinungsbild Rahdens zu erstellen, erläuterte Bauamtsleiter Dieter Drunagel. Vielmehr solle erst einmal aufgezeigt werden, wie der Weg zu diesem Konzept aussehen könnte.

Die Entscheidung für oder wider einer Beteiligung weiterer Büros wurde zunächst vertagt. Einige Ratsmitglieder fürchteten, gewissermaßen die Katze im Sack zu kaufen. So wollte Matthias Specht (CDU) zunächst wissen, wie viel ein Wettbewerb überhaupt kosten würde. „Du sprichst mir aus der Seele“, stieß Carsten Zimmermann (FWG) ins gleiche Horn. Auch er möchte wissen, auf welche Summen sich die Stadt einlässt und wer die Kosten trägt. Nur die Stadt oder auch die Wirtschaft? Er monierte zudem, dass zuvor bereits jemand ein Konzept vorgestellt habe und abgelehnt worden sei. Nun habe jemand anderes das gleiche noch mal vorgestellt.

Auch Hermann Seeker (CDU) warnte vor einem Schnellschuss. „Wir sollten etwas länger darüber nachdenken und keine Entscheidung übers Knie brechen“, mahnte er zu Geduld. Er würde die Entscheidung über einen Wettbewerb gerne ins nächste Jahr verschieben.

FDP-Fraktionschef Hans-Eckhard Meyer wäre es dagegen lieber, wenn die Entscheidung noch in diesem Jahr fällt. Auch die Verbände, die am Wirtschaftsausschuss beteiligt seien, sähen dringenden Handlungsbedarf, so Meyer. Er sprach sich schon jetzt für einen Wettbewerb oder wenigstens eine beschränkte Ausschreibung aus.

Was vor Jahren mit dem Wunsch nach einer einheitlichen Beschilderung für die Rahdener Gewerbegebiete angefangen habe, habe sich inzwischen zu einem allumfassenden Konzept entwickelt, erinnerte Meyer. „Gerade darum halten wir es für wichtig, dass wir uns nicht nur auf die Vorschläge eines Büros stützen. Wir möchten die Palette gerne etwas erweitern“, beschrieb er die Position der FDP. Wie wichtig Transparenz bei diesem zentralen Thema sei, zeigten ihm die E-Mails mehrerer heimischer Büros. Sie hätten sich beschwert, dass ihre Fachkompetenz offenbar nicht gefragt sei.

Marion Spreen sprach sich im Namen der SPD ebenfalls dafür aus, die Entscheidung über einen Wettbewerb möglichst zeitnah zu treffen.

Auf Vorschlag von Bürgermeister Bernd Hachmann beauftragten die Ratsmitglieder die Verwaltung, in der Sommerpause die Kosten für die Beteiligung weiterer Fachbüros zu ermitteln und sich zugleich bei Hochschulen zu erkunden, ob es Studenten gibt, die zu diesem Thema eine Diplomarbeit verfassen wollen. · mer

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