Opferfest mit großem Buffet im Rahdener Gemeindehaus

Syrische Flüchtlinge sagen „Danke“

Achmed, Mohammed und Miran (v.r.) freuen sich, das Opferfest gemeinsam mit ihren neuen Freunden zu feiern. - Foto: Witte

Rahden - Einmal „Danke“ sagen, das war den syrischen Flüchtlingen in Rahden wichtig. Darum feierten sie am Sonnabend das Opferfest mit einem großen Buffet. Jede Familie und einige Einzelpersonen hatten dafür syrische Spezialitäten mitgebracht.

In den Grußworten auf Deutsch und auf Arabisch bedankten sie sich für die Wohnmöglichkeiten und die vielen Freizeitangebote. Die Kinder waren besonders dankbar für die Möglichkeit, hier zur Schule gehen zu dürfen und Deutsch lernen zu können.

Die Männerrunde mit Dr. Ali Mahdi, die sich alle zwei Wochen im Gemeindehaus trifft, hatte angeregt, das Opferfest zum Anlass zu nehmen, um sich für die Unterstützung zu bedanken, die sie seit ihrer Ankunft in Rahden erhalten haben. „Für uns ist es eine große Ehre, dass sie das Fest mit uns feiern“, freute sich die Flüchtlingsbeauftragte Cornelia Reiner-Griebel. 

Das Gemeindehaus hatte das Organisationsteam für den gemeinsamen Abend mit allen Helfern und Unterstützern gewählt, da dies eine zentrale Anlaufstelle für viele Flüchtlinge ist. Neben der Männerrunde gibt es dort weitere regelmäßige Zusammenkünfte und Aktionen, wie das Café International dienstags und mittwochs oder die Fahrradwerkstatt am Dienstagnachmittag, für die weiterhin gebrauchte Fahrräder als Spende angenommen werden.

Das Opferfest war der zweite Kulturabend im Rahdener Gemeindehaus. Im Frühjahr hatten bereits die albanischen Flüchtlinge bei einer Veranstaltung einen Einblick in die Kultur ihres Landes gegeben. Reiner-Griebel erklärte, dass weitere Veranstaltungen folgen sollen, bei denen sich die Kulturen der anderen Nationalitäten vorstellen können.

faw

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