Feuerwehr bereitet sich auf Ernstfall vor

Sonderdienst im Seniorenheim

Die Mitglieder der Feuerwehr positionierten den Teleskopmast und übten somit für den Ernstfall.

Pr.   Ströhen - Die Rahdener Feuerwehr ist am Sonnabend mit mehreren Einsatzfahrzeugen zum Seniorenheim Gärtner in Pr. Ströhen ausgerückt. Nach dem jüngsten Umbau des Seniorenheimes hatte sich Einiges geändert. Gebäudeteile waren dazu gekommen, Anfahrtswege für Feuerwehr und Rettungsdienst mussten neu eingearbeitet werden. Aus diesem Grund hatte der Pr. Ströher Löschzugführer und stellvertretende Leiter der Feuerwehr Rahden, Reiner Langhorst, zu einem Sonderdienst gerufen.

Im Einsatzfall zählt jede Minute und die richtige Taktik, erklärt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Auch die Fahrzeugaufstellung müsse richtig geplant sein, damit alles reibungslos verläuft. Dabei müssten außer den Feuerwehrfahrzeugen die Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Teleskopmast der Feuerwehr Espelkamp als nachrückende Fahrzeuge mit eingeplant werden.

Hoch hinaus ging es mit dem Teleskopmast. Durch ihn sind Löschangriffe aus der Höhe möglich. - Fotos: Feuerwehr

Für den Einsatzfall gibt es einen Feuerwehrplan, der die Fahrzeugaufstellung organisiert. Dieser hatte sich bei einem glücklicherweise als Fehlalarm herausgestellten Einsatz schon als sehr positiv bewährt, so die Feuerwehr. Jetzt sollte auch einmal der Teleskopmast der Feuerwehr Espelkamp an den vorgeplanten Stellen positioniert und ausgefahren werden, um einen genauen Platzbedarf zu ermitteln und um Raum für andere Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge besser einplanen zu können. Dazu hatten sich drei Kameraden aus Espelkamp mit dem Fahrzeug auf den Weg nach Pr. Ströhen gemacht.

Vor Ort waren Führungskräfte des II. Zuges der Feuerwehr Rahden aus den Löschgruppen Pr. Ströhen und Sielhorst sowie der Leiter der Feuerwehr Rahden, Mark Ruhnau. Sie verschafften sich ein Bild von der Lage.

Darüber hinaus waren Gudrun Maldaner und Katharina Kanzler vom Seniorenheim anwesend, um zu sehen, wie die Feuerwehr arbeitet und wie von Seiten des Hauses unterstützend eingewirkt werden kann. Die Zusammenarbeit des Seniorenheimes mit der Feuerwehr hat sich im Vorfeld und auch jetzt als sehr gut erwiesen, heißt es in der Mitteilung. Es sollen weitere Brandschutzbegehungen von der Feuerwehr und Schulungen der Pflegekräfte folgen, so Langhorst.

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