Rahdener Feuerwehr tauscht 45 Atemschutzgeräte aus

Mehr Sicherheit für die Einsatzkräfte

Nachdem die Atemschutzwarte die insgesamt 45 Geräte ausgetauscht hatten, unterwiesen sie die Mitglieder der Rahdener Feuerwehr in die Technik, die insbesondere aufgrund eines anderen Anschlusses eine Neuerung darstellt. - Foto: Feuerwehr Rahden

Rahden - Die Einsatzkräfte der Rahdener Löschzüge sind jetzt auf dem neuesten Stand der Technik und für kommende Löscheinsätze bestens gerüstet: Am Samstag wurden alle Atemschutzgeräte der Feuerwehr ausgetauscht. Für Stadt-Atemschutzwart Sven Bredebusch und Walter Schott, Atemschutzwart des Rahdener Löschzugs, sowie Mark Ruhnau als Leiter der Feuerwehr bedeutete das viel Arbeit, denn von morgens bis in den späten Nachmittag waren die Männer beschäftigt.

Fast zehn Stunden lang traf ein Löschzug nach dem anderen am Feuerwehrgerätehaus in Rahden ein. Insgesamt wurden 45 Atemschutzgeräte auf den Fahrzeugen ausgetauscht. Dabei mussten die Wehrmitglieder diverses Zubehör und die Atemluftflaschen umbauen, auch an ein paar Gerätehalterungen in den Fahrzeugen mussten noch kleinere Anpassungen vorgenommen werden.

Fast alle Atemschutzmasken der Stadtfeuerwehr wurden dabei zeitgleich auf die neuen ESA-Steckanschlüsse umgerüstet und danach auf Dichtigkeit geprüft. Außerdem erhielten alle Atemschutzgeräteträger eine Einweisung. Wesentliche Neuerungen ist der Steckanschluss zum Verbinden der Lungenautomaten mit der Atemschutzmaske.

Außerdem haben die neuen Geräte einen Anschluss für einen zweiten Lungenautomaten, was laut Feuerwehrleiter Ruhnau die Sicherheit der vorgehenden Atemschutztrupps im Einsatzfall verbessert. Falls ein Gerät ausfallen sollte oder beschädigt wird, kann sich der Betroffene bei einem anderen Gerät anschließen. Sven Bredebusch und Walter Schott hatten bereits in den vergangen Wochen viel Zeit bei der Vorbereitung dieses Projekts zugebracht, erinnert Mark Ruhnau daran, dass die Geräte im Vorfeld montiert und erfasst werden mussten, um sie anschließend den Löschgruppen zuzuteilen. Denn es ist Vorschrift, dass jedes Gerät regelmäßig geprüft, gereinigt und gewartet wird. Zudem muss es jederzeit eindeutig identifizierbar sein.

Grund des Austausches war die Ersatzteilversorgung der Altgeräte, die zum Teil bereits ausgelaufen war oder in den nächsten Jahren auslauffen wird. Durch den zeitgleichen Austausch aller Geräte und die Inzahlungnahme eines Teils der Altgeräte sparten die Rahdener erhebliche Kosten ein: Anstatt rund 71.000 Euro für den Austausch wurden jetzt rund 42.000 Euro durch die Stadt Rahden investiert. So entfallen ferner weitere Wartungskosten für die Altgeräte.

Die Feuerwehrmitglieder bedanken sich daher bei Rat und Verwaltung für die „große Investition in die Sicherheit der Feuerwehrkameraden, aber damit natürlich auch für die Bürger der Stadt“. Die Summe und das Vorgehen für den Austausch aller Atemschutzgeräte hatten die Mitglieder des Feuerwehrausschusses der Stadt im Dezember vergangenen Jahres bewilligt.

Alle Atemschutzgeräteträger der Stadtfeuerwehr werden sich nun bei den anstehenden Übungsdiensten weiter mit der neuen Technik vertraut machen.

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