Pächterin Angelika Knoop will „Altstadtstuben“ am 22. November wiedereröffnen

Gutbürgerliche Küche in gemütlicher Atmosphäre

Motiviert und voller Elan freut sich die neue Pächterin Angelika Knoop auf die Wiedereröffnung der „Altstadtstuben“ in Rahden am 22. November. - Foto: Schubert

Rahden - Die ersten zarten Bande zur Rahdener Bevölkerung sind bereits geknüpft. Die auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen gehen ihrem Ende zu: Am Dienstag, 22. November, wird Angelika Knoop als neue Pächterin die „Altstadtstuben“ am Rahdener Kirchplatz wiedereröffnen.

Bereits im Anschluss an die Volkstrauertagsgedenkfeier an der Wehme und anlässlich der Probe des Gesangvereins am Dienstag konnte die neue Pächterin mit den Rahdenern auf Tuchfühlung gehen. „Es lief toll, ich wurde sehr offen angenommen“, freut sie sich. Auf „total deutsche Küche“ dürfen sich die Gäste freuen, denn davon versteht die gelernte Hotelfachfrau, die in Kürze mit ihrem Mann von Vienenburg bei Goslar ihren Wohnsitz in den Rahdener Raum verlagern wird, nicht gerade wenig. Westerland auf Sylt, Österreich, München, der Harz, Hessen und die Pfalz waren viele Jahre ihr Zuhause.

Langjährige Erfahrung

Mit ihrer rund 35-jährigen Berufserfahrung hat Knoop schon so einiges gestemmt, darunter die Gastronomie eines Großsportvereins mit rund 7000 Mitgliedern in Dortmund, der die Powerfrau nur ungern ziehen ließ. Dessen Dankesschreiben liegt ihr noch immer sehr am Herzen. „Es war eine schöne Zeit, doch ich bin nach all den Jahren an einem Punkt angekommen, wo ich in kleinerem, überschaubarerem Rahmen arbeiten möchte“, sagt sie zur Motivation, in der Auestadt noch einmal neu durchzustarten. 

„Als ich die Annonce mit dem historischen Fachwerkgebäude sah, wusste ich: Das ist genau das, wo ich meine Ideen verwirklichen kann.“ Mit viel Liebe zum Detail setzt die umtriebige Chefin in dem 2014 sanierten Restaurant die letzten Akzente. „Ich möchte hier eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Meine Gäste sollen sich wie in der ‚guten Stube’ zu Hause fühlen“, sagt Knoop.

Auf frisch zubereitete Speisen legt die neue Pächterin großen Wert. „Daher wird es keine endlos lange Speisekarte geben, sondern überschaubare gutbürgerliche Küche“, weiß Knoop, dass weniger manchmal mehr ist. Sauerkrautsuppe mit Früchten, Schupfnudeln, Hirschgoulasch, Schweinefilet, gepökeltes Eisbein oder ein profaner Brathering gebraten – allein dieser Auszug weckt Erinnerung an Herzhaftes „wie zu Omas Zeiten“. Zudem stehen täglich zwei vegetarische Gerichte wie Waldpilze mit hausgemachten Semmelknödeln auf der Speisekarte. Auch einen Mittagstisch möchte Angelika Knoop anbieten. „Mal sehen, wie das läuft, die ersten Anfragen sind jedenfalls schon da.“ Und wenn sich nach den ersten Wochen alles eingespielt hat, hat sie für sonntags bereits ein Frühstücks- und Mittagsbüffet sowie Tagesaktionen zu besonderen Anlässen im Hinterkopf.

In allen Bereichen ein Profi

Fest in der Gastronomie verwurzelt steht die Chefin selbst in allen Bereichen „ihre Frau“ – gleich ob in der Küche, in der Kneipe oder im Service, wofür sie noch Mitstreiter sucht. „Das wichtigste ist die Freundlichkeit, die man den Gästen entgegenbringt. Das tut nicht weh und kostet kein Geld.“

Nach der Eröffnung am kommenden Dienstag wird es am darauf folgenden Wochenende bereits das erste Mal richtig voll. Dann hat sie im Rahmen des „Dezemberträume“-Weihnachtsmarktes rund 90 Teilnehmer der Museumseisenbahnfahrt zu Gast.

Geöffnet ist das Lokal täglich ab 11 Uhr. In den Anfangswochen wird es keinen Ruhetag geben. „Lediglich an Heiligabend bleibt das Restaurant geschlossen.“ Auch am ersten und zweiten Weihnachtstag ist Angelika Knoop für ihre Gäste da. 

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