Gymnasium Rahden als „MINT-freundliche Schule“ geehrt 

Förderung besonderer Interessen der Schüler ausgezeichnet

Markus Fleige, Vorstand des Vereins „Technik begeistert“ (v.l.), Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI und Ministerialrat Joachim Schöpke, Referatsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, gratulierten (v.l.) Gabriele Heinrichs, Koordinatorin für das Aufgabenfeld Naturwissenschaften des Rahdener Gymnasiums, Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff und Schülersprecherin Emma Hoppe zur Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“. - Foto: WRO

Rahden - Das Rahdener Gymnasium darf sich für die nächsten drei Jahre „MINT-freundliche Schule“ nennen. Kürzlich wurden die MINT-freundlichen Schulen Nordrhein-Westfalens in der Technischen Universität Dortmund geehrt. Das Gymnasium Rahden wurde dabei für besondere Anstrengungen zur Förderung der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Aktivitäten der Lehrerinnen und Lehrer im MINT-Bereich. Dies zeige sich im Unterricht in einem vielfältigen Angebot, zu dem auch Exkursionen und die Kurse im Wahpflichtbereich gehörten, informiert das Gymnasium. Darüber hinaus biete die Einrichtung für die Schülerinnen und Schüler vielfältige Angebote und Projekte, um die individuellen Fähigkeiten zu entwickeln. Im MINT-Bereich würden Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten zu Teilnahmen an Wettbewerben, Schülerakademien und Workshops geboten, die zum Teil schon außerordentlich erfolgreich gewesen seien.

In Nordrhein-Westfalen wurden 52 Schulen zum ersten Mal geehrt, weitere 44 Schulen erhielten die Ehrung zum zweiten Mal. Für die Auszeichnung habe sich das Gymnasium Rahden erfolgreich einem anspruchsvollen Bewerbungs- und Prüfungsprozess gestellt, der von Fach- und Wissensverbänden, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen durchgeführt worden sei, heißt es.

„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits gut 1 300 ‚MINT-freundliche Schulen‘ in Deutschland haben werden“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden durch die Ehrung für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit sichtbar und von Fach- und Wissensverbänden sowie der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt.

Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff sieht die Auszeichnung als Anerkennung für das hervorragende Engagement des Kollegiums. Sie betont, dass der MINT-Bereich einer von mehreren Schwerpunkten der Schule sei, so dass alle Schülerinnen und Schüler ihren besonderen Interessen entsprechend gefördert werden könnten.

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