„Tag der offenen Klassentür“ an der Grundschule 

„Eier fressende“ Flaschen, Zitronenbatterien und vieles mehr

Was Luft so alles kann: Gespannt verfolgten die Kinder mit Lehrerin Dagmar Hüsemann den Versuch mit der „Eier fressenden Flasche“.  - Foto: Schubert

Tonnenheide - An der schulischen Lebenswelt ihrer Kinder teilhaben, sich ein Bild davon machen, wie in den ersten Schuljahren gelernt wird – das konnten Eltern, Geschwister, Großeltern und weitere Interessierte jetzt in der Grundschule in Tonnenheide. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr hatte die Bildungseinrichtung erneut zum „Tag der offenen Klassentür“ eingeladen. Die zahlreichen Gäste bekamen so einiges geboten. Auch die Vorschüler des örtlichen DRK-Kindergartens machten einen kleinen Ausflug, um schon einmal Schulluft zu schnuppern.

Zahlreiche Experimente hatten die Schülerinnen und Schüler aller vier Jahrgangsstufen vorbereitet. Im „Luftlabor“ der ersten Klassen gab es bereits erste überraschende Versuchsergebnisse für die Gäste. Hier wurde erforscht, was Luft alles kann und wo man sie findet. Der Versuch mit einer „Eier fressenden“ Flasche und Tischtennisbällen, die sich nicht aus einem Trichter pusten ließen waren zwei weitere der spannenden Versuche.

„Mit allen Sinnen“ wurde in den zweiten Klassen geforscht. Selbstgebastelte Riech- und Geräuschdosen, Fühlkisten, Such- und Täuschungsbilder sorgten ebenso für Diskussionsstoff wie der Geschmackstest mit verbundenen Augen. Was ist alles magnetisch? Was kann man mit einem Magneten alles machen? Diese Frage beantworteten die Kinder der dritten Klassen mit ihren Versuchsreihen zum „Magnetismus“. Zitronen-, Gurken- und Kartoffelbatterien konnten zum Thema „Strom“ bestaunt werden, dem sich die beiden vierten Klassen gewidmet hatten. Auch der beliebte „heiße Draht“ durfte natürlich nicht fehlen.

„Es ist toll, dass das Interesse am Schulleben so groß ist, und die Kinder freuen sich, dass sie ihren Familien zeigen können, was sie gelernt haben“, freute sich Bettina Wehebrink, kommissarische Schulleiterin der Einrichtung, dass sich die Mühen wieder gelohnt haben. Angesichts der spannenden Vielfalt erschien die zweistündige Erkundungszeit fast schon ein wenig kurz. Zudem informierten der Förderverein und der offene Ganztag in Trägerschaft des DRK über ihre Arbeit. Zur Stärkung hatten die Eltern der Erstklässler ein kleines Kuchenbüfett beigesteuert. 

Ar t

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