Welt-Sieger-Schau des Internationalen Rassehunde-Verbandes

Dackel und Terrier ganz vorn

Michelle Rompa trat mit Havaneser-Hündin „Lucy“ vor die Zuchtrichter in der Schau „Kind mit Hund“.

Rahden - Hier noch ein paar Bürstenstriche, schnell noch einmal beruhigend über den Kopf gestreichelt, dann ging es in den Ring. Dort nahm die gestrenge Jury jeden Hund, egal welcher Rasse, genau unter die Lupe. Alles wurde aufgezeichnet: Kopf, Gebiss, Haarkleid, Rücken, das gesamte Erscheinungsbild und der aufrechte, selbstbewusste Gang vorbei am Zuchtrichtertisch sowieso.

110 Hunde und 25 verschiedenen Rassen warteten am Sonntag auf die fachmännische Beurteilung bei der Welt-Sieger-Schau. Veranstalter war der Internationale Rassehunde-Verband (IRV) mit Sitz in Löhne. Hundebesitzer und -züchter aus ganz Deutschland, von Hamburg bis ins Hochsauerland, hatten den Weg mit ihren Vierbeinern zum Rahdener Museumshof auf sich genommen. Optimale Rahmenbedingungen sorgen immer wieder für guten Zuspruch an den Ausstellungen des IRV.

Auch die Ohren müssen die korrekte Länge bei Beagle-Hündin „Amy“ haben – das wissen auch Zuchtrichter Burkhard Sowade und Hundehalterin Alina Finger. - Fotos: Mühlke

Das bestätigte auch Nicole Rompa aus Südlohn im Kreis Borken. Sie ist mit Leib und Seele Züchterin von Havanesern. Mit zwei Nachwuchshunden war sie vertreten und das erste Mal in Rahden. Ihre zwölfjährige Tochter Michelle nahm mit der acht Monate alten Havaneserdame „Lucy“ an der Schau „Kind mit Hund“ teil. „Die Ausstellung ist gut organisiert“, lobte Nicole Rompa am Rande, besonders gefiel ihr der große Auslauf für die Vierbeiner in der nahen Umgebung. „Hier passt alles!“

Jeder reinrassige Hund mit Ahnentafel und entsprechendem Impfnachweis durfte an der Ausstellung teilnehmen. Vom großen Berner Sennenhund bis hin zum kleinsten Chihuahua war alles vertreten. Alina Finger aus Bielefeld hatte ihre junge Beagle-Hündin „Amy“ dem Zuchtrichter vorgestellt. Die brave Hündin ließ sich ohne Knurren ins Maul schauen und der Zuchtrichter schaute auch auf die Länge der Ohren des Beagles und protokollierte am Ende das gesamte Erscheinungsbild des Vierbeiners. Für einen Platz unter den ersten drei Besten der Schau hat es zwar nicht gereicht, aber eine Urkunde und einen Pokal erhielt die Besitzerin, wie alle anderen Teilnehmer auch, sowieso.

Sieger dieser Ausstellung waren bei den kleinen Rassen Dachshund / Rauhhaar „Klementine vom grünen Zweig“ von Dirk Weichselsdorfer aus Herford, gefolgt von Parson Russell Terrier „Greta vom ganzen Herzen“ (Besitzer: Werner Starke aus Brakel) und Sheltie „Ilja vom Wiehengebirge, gen. Jonte“ (Besitzerin: Susanne Böckmann aus Goldenstedt).

Bei den Großen Rassen siegte der Irish Soft Coated Wheaten Terrier „Charming Wheaten Bo Lilly“ (Besitzer: Simone und Mike Schmidt aus Laatzen), gefolgt von American Akita „Lord of Odate‘s inheritance White Shining” (Besitzer: Günter Beckmann aus Sulingen) und Rhodesian Ridgeback „Coujoe Boyani Kayin of Brownridge” (Besitzerin: Sarah Jahn aus Tespe).

Für Verbandspräsident und Zuchtrichter Burkhard Sowade und seine Mitarbeiter steht auf jeden Fall fest: „Wir kommen wieder nach Rahden!“ Für die Neujahrssieger-Schau lädt der IRV für Sonntag, 15. Januar, in den Museumshof ein.

hm

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