Härr Georg unterhält Museumshof-Besucher

Clown zeigt Körpereinsatz

Vollen Körpereinsatz forderte nicht nur Härr Georg von sich selbst, sondern auch von seinem Publikum. Hier wirft Jan-Luca (l.) einen Apfel, den der Comedian gekonnt mit der Gabel im Mund auffing. - Foto: Bokelmann

Rahden - Von Anika Bokelmann. Clownerie, Einradakrobatik, Jonglage und vor allem jede Menge Spaß verspricht das Programm von Härr Georg. Der Alleinunterhalter sorgte am Sonntag schon vor seinem eigentlichen Showact bei den Besuchern des Museumshofs für gute Laune, denn gemeinsam warteten sie am Morgen auf weitere Zuschauer.

Überhaupt zog sich die Nähe zum Publikum wie ein roter Faden durch den amüsanten Auftritt. Und bevor Härr Georg dann mit seiner überdimensionalen Zubehörkiste auf die Bühne vor dem Haupthaus des Museumshofs stolperte, versprach er noch „gefährliche Tricks“ – die unter anderem in Form von einer Jonglage mit einer Sichel umgesetzt wurden.

Den Auftritt hatte der Rahdener Kulturverein Kul-Tür den Verantwortlichen des historischen Ensembles zu dessen 50-jährigen Bestehen geschenkt. Doch bei den Jubiläumsfeierlichkeiten im Juni war der Programmpunkt aufgrund der schlechten Witterung und diverser weiterer Aktionen ausgefallen. „Anstatt des Gottesdienstes, eröffnen wir den Kreismühlentag heute mit Härr Georg“, begrüßte Kul-Tür-Vorsitzende Monika Büntemeyer das Publikum, bevor sie die Bühne für den Clown freigab.

Seit 28 Jahren schon tourt der Comedian durch die Lande, in Rahden präsentierte er seine Show „Vorsicht, der will nur spielen“. Für seine Tricks brauchte Härr Georg vor allem die Unterstützung des Publikums und so wurden Jung und Alt ein Teil der bewegungsfreudigen Aufführung. Während Jan-Luca sich als Apfel-Werfer einbrachte und dafür am Ende einen Hunde-Luftballon bekam, unterhielt Zuschauer Jens mit seiner natürlichen Art sogar den Künstler selbst.

Auch wenn mit etwa 30 Zuschauern das Interesse hätte größer sein können, so gab Härr Georg alles, zeigte Körpereinsatz und kam ordentlich ins Schwitzen – auch wenn es am Vormittag von den Temperaturen her auszuhalten war, insbesondere im Schatten des alten Baumbestands auf dem Museumshofgelände, das am Nachmittag dann Besuchern des Kreismühlentags zum Flanieren und Entspannen diente.

Das „kritische Publikum“, so Härr Georg, musste teilweise von einigen Sketschen mehrfach überzeugt werden, um schließlich in Ekstase auszubrechen. „Wir sind hier in Ostwestfalen“, merkte eine Zuschauerin daraufhin trocken an.

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