Berufliches Neuland

Heike Krüger ist neue Gleichstellungs- und Familienbeauftragte in Rahden

Besonders freut sich Heike Krüger in ihrer Funktion als Rahdens neue Gleichstellungs- und Familienbeauftragte die Elternbriefe an Eltern mit Neugeborenen zu verschicken. - Foto: Bokelmann

Rahden - Von Anika Bokelmann. Seitfast zwei Monaten ist Heike Krüger die neue Gleichstellungs- und Familienbeauftragte der Stadt Rahden. Zehn Stunden in der Woche ist sie als Ansprechpartnerin im Rathaus zu finden, wenn es um Fragen rund um die Familie und geschlechterspezifische Bedürfnisse geht.

Zudem wird sie bei personellen Entscheidungen in der Verwaltung zur Beratung hinzugezogen und dort hat sie auch ihre erste Aufgabe nach ihrem offiziellen Amtsantritt am 1. Juli gehabt. Mit der Einstellung der neuen Wirtschaftsförderin Irina-Jasmin Hanke „haben wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht“, meint Heike Krüger. Denn sie hat festgestellt, dass in den leitenden Positionen in der Verwaltung nach wie vor mehr Männer sind.

Ihr neues Aufgabengebiet hat Krüger bislang als sehr breit gefächert erlebt. „Es gibt so viel Neues und ich bin immer noch dabei, mich einzuarbeiten“, sagt die 53-Jährige. Nach und nach trifft sie sich eigenen Angaben zufolge mit Partnern und stellt sich als Nachfolgerin der langjährigen Gleichstellungsbeauftragten Angelika Otte vor. Deren Position hat Krüger nach einer internen Ausschreibung übernommen.

Die Tonnenheiderin arbeitet insgesamt Vollzeit, denn neben dem Posten als Gleichstellungs- und Familienbeauftragte ist sie im Sekretariat des Rahdener Gymnasiums tätig. „Nach der Geburt meiner beiden Töchter kam mir die Teilzeitstelle in der Schule damals sehr gelegen“, erinnert sich die gelernte Industriekauffrau, die somit Beruf und Familie gut verbinden konnte. Doch jetzt wo ihre Töchter groß sind, habe sie schon länger den Wunsch gehabt, „nochmal was Neues auszuprobieren“, sagt Krüger über ihre Entwicklung.

Interesse ist ihre große Stärke

Welche Qualifikation bringt die neue Gleichstellungsbeauftragte mit? „Interesse“, stellt Heike Krüger ihre Stärke heraus. Aus ihrer Sicht gibt es viele Sachen, die man noch machen könne. „Jetzt baue ich aber erstmal auf den Sachen auf, die Angelika Otte hier erfolgreich angestoßen hat“, betont Krüger und erinnert an ihre ersten Wochen, als sie sich in die Akten eingelesen hat.

Eigentlich sei man in ihrem Posten, der organisatorisch dem Hauptamt der Verwaltung zugeordnet wird, eine Einzelkämpferin, findet Krüger. Zwar hat sie in Anette Ledig eine Stellvertreterin, aber ansonsten könne sie selbst entscheiden und ihre eigenen Schwerpunkte setzen.

Der liegt aktuell noch auf dem Aspekt Kontakte-knüpfen. Jüngst hat sich Heike Krüger mit den elf weiteren Gleichstellungsbeauftragten des Kreises getroffen und sich über die Arbeit ausgetauscht. Bei den drei bis vier Treffen jährlich würden auch gemeinsame Projekte angeregt, sagt Krüger und erinnert an die Aktion „Frauen in die Politik“, die gerade anläuft und Mentees und Mentorinnen zueinander gebracht hat, um die Anzahl der weiblichen Mandatsträger zu erhöhen.

Mögliche Zusammenarbeit mit Integrationsbeauftragten

Zudem hat Heike Krüger mit Cornelia Riemer-Griebel, Rahdens Integrationsbeauftragte, gesprochen. Den Bereich der Flüchtlingsarbeit findet Krüger „spannend“ und sie kann sich vorstellen in Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten künftig Projekte anzustoßen.

Als weitere Aufgaben hat sich Heike Krüger vorgenommen, die Familienbroschüre stets auf dem neuesten Stand zu halten, das Alleinerziehenden-Treffen im Kindergarten Löwenzahn in Rahden zu unterstützen (immer donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr) und sich bei der Überarbeitung des Frauenförderplans einzubringen.

Wer Rahdens Gleichstellungs- und Familienbeauftragte Heike Krüger kontaktieren möchte, kann dies montagnachmittags und mittwochs im Rathaus machen – während der Baustellenzeit ist Krüger aktuell im ehemaligen Kassengebäude zu finden. Per E-Mail ist Krüger ebenfalls erreichbar (h.krueger@rahden.de).

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