Betrunkener rammt mehrmals anderes Auto

Kuriose Unfall-Fahrt endet im Gefängnis

Lübbecke - Eine kuriose Unfall-Fahrt eines 29-jährigen Lübbeckers endete am Mittwoch in der Justizvollzugsanstalt Herford. Hier wird der mit Haftbefehl Gesuchte die kommenden drei Monate verbringen, teilt die Polizei mit. Der 29-Jährige hatte unter Alkoholeinfluss mindestens einen Unfall verursacht und war geflüchtet. Auch einen Führerschein besitzt der Mann nicht.

Seinen Lauf hatte das Geschehen gegen Mitternacht genommen. Eine 25-jährige Autofahrerin wartete auf der Berliner Straße in Lübbecke in Fahrtrichtung Niedringhausen bei Rot an der Ampel. Plötzlich bemerkte sie, wie ein Auto auf ihr Fahrzeug auffuhr. Anstatt auszusteigen, setzte der Verursacher zurück und fuhr noch einmal auf den Wagen der 25-Jährigen auf. Anschließend flüchtete er auf die Bohlenstraße. Weit kam er nicht: Nach rund 30 Metern blieb er mit seinem Mercedes – das Auto eines Bekannten – quer auf der Fahrbahn stehen. Warum sich der Lübbecker vom Unfallort entfernen wollte, war einer eingesetzten Streifenwagenbesatzung schnell klar: Er war betrunken. So wurde ihm auf der Lübbecker Wache eine Blutprobe entnommen. Die Einsatzkräfte stellten des Weiteren fest, dass gegen den Lübbecker zwei Haftbefehle vorlagen.

Die Fahrerin, auf dessen Auto der Lübbecker aufgefahren war, zog sich leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Der Mercedes wurde abgeschleppt. Auch dessen Halter erwartet eine Anzeige. Er hätte dem Bekannten ohne Führerschein das Auto nicht überlassen dürfen, erklärt die Polizei.

Aufgrund der Beschädigungen an dem Mercedes besteht der Verdacht, dass der Unfallverursacher Schuld an einem weiteren Unfall hatte. Hier wird noch ermittelt.

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