Journalist und „Clown“ Ulrich Fey gibt wichtige Hinweise 

„Demenz muss nicht nur traurig sein“

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Ute Grünhagen (r.) und Almuth Eckhardt von der Ambulanten Hospizhilfe der evangelischen Kirchengemeinde Walsrode initiieren die Demenz-Veranstaltung gemeinsam mit Geesche Weets (Mitte) vom Heidekreis-Klinikum Walsrode. 

Walsrode - Ulrich Fey ist Journalist und Autor im hessischen Friedberg. Er ist auch „Menschenversteher“, kümmert sich um Patienten mit besonders schweren Krankheiten und um Demenz, ein Thema, das heute immer mehr zur Tagesordnung in den Familien gehört. Fey arbeitet als Clown Albert seit mehr als zehn Jahren in Alten- und Pflegeheimen, seit vielen Jahren leitet er Kurse für Pflege- und Betreuungskräfte.

Am Donnerstag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr, wird Fey in einer gemeinsamen Veranstaltung des ambulanten Hospizdienstes Walsrode mit dem Heidekreis-Klinikum im evangelischen Gemeindehaus Walsrode, Kirchplatz 1, über seine intensive Arbeit mit demenzkranken Menschen berichten. Ein lohnenswerter Abend, „denn wir werden immer mehr Menschen mit dieser Krankheit in der Zukunft begleiten müssen,“ sagt Almuth Eckardt, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes.

Geesche Weets, seit 2014 Projektleiterin Demenz im Heidekreis-Klinikum Walsrode, ergänzt: „Es ist eine sehr wertvolle Arbeit, die sich für jeden lohnt. Demenz muss nicht nur traurig sein. Wir schulen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf diesem Gebiet intensiv, damit auch sie verstehen, mit dem Thema umzugehen.“ Die Veranstaltung wird von der Volksbank Walsrode unterstützt. Der Eintritt ist kostenlos.

Über Clowns bei Menschen mit Demenz hat Fey ein Buch geschrieben, das 2014 in zweiter Auflage erschien. Er erzählt viele Geschichten, die er mit Demenzkranken erlebt hat, Nachdenkliches, aber auch lustige und spaßige Anekdoten. „Wir müssen versuchen, auf Demenzkranke zuzugehen, sie verstehen zu lernen.“ Fey ist zertifizierter Humor-Coach von HumorCare Deutschland-Österreich.

Die Ambulante Hospizhilfe im Kirchenkreis Walsrode, die schwerkranke Menschen, Sterbende und deren Angehörige auf ihrem schweren Weg begleitet, hat mittlerweile 34 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. „Wir sind so dankbar, dass wir solch eine große Hilfe erfahren“, sagt Almuth Eckardt. „Unser Hospizdienst setzt sich für ein Sterben in Würde und Geborgenheit in vertraulicher häuslicher Umgebung ein.“ Das Thema Demenz werde in Zukunft dazugehören. 

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