Übernachtungszahlen steigen um mehr als zehn Prozent / Landrat zufrieden

Heidekreis wird zum Touristen-Magnet

Paddeln auf der Aller ist eines der großen und unvergesslichen Erlebnisse im Heidekreis. - Foto: Erlebniswelt Lüneburger Heide

landkreis/Walsrode - „Wir haben mit beiden Füßen auf das Gaspedal getreten und einen sensationellen Erfolg erreichen können.“ Wilfried Gebhardt, Geschäftsführer der „Erlebniswelt Lüneburger Heide“ ist geradezu enthusiastisch geworden, als er die Juli -Ergebnisse des Landesamtes für Statistik Niedersachsen erfahren hat.

„Wir haben über zehn Prozent mehr Übernachtungen registriert.“ Für Gebhardt ein großartiges Abschiedsgeschenk, ehe er Ende diesen Monats in Ruhestand geht und der designierten Nachfolgerin Hjördis Fischer sein Amt übergibt. „Es ist einfach traumhaft, ein solches Ergebnis zu erreichen“, sagt der Soltauer, der wie kaum ein anderer die Touristik im Heidekreis geprägt hat.

Auch Landrat Manfred Ostermann, der ein großes Herz für den Heidekreis-Tourismus hat, ist mehr als zufrieden. „Unsere neue touristische Linie stimmt, unsere touristischen Anbieter arbeiten endlich enger zusammen. Und das ist das Ergebnis.“ Neben der touristischen Gesamtstrategie nennt Ostermann als zweiten möglichen Grund die Umbennung des Kreises in Heidekreis. „Das hat uns spürbar bekannter gemacht. Wenn jemand die Heide sucht, findet er sie beispielsweise bei Google über den Titel Heidekreis. Das war eine gute Entscheidung.“ Wilfried Gebhardt schließt sich der Meinung des Landrates komplett an. Der Soltauer bleibt dabei bescheiden. „Ohne die Mitarbeit der verschiedenen touristischen Leuchttürme des Heidekreises wie der Freizeitparks, aber auch der anderen Sehenswürdigkeiten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Touristikämtern, wäre dieser Erfolg nicht möglich geworden.“

Gebhardt ist sich auf der anderen Seite klar darüber, dass die politische Situation zu diesem Ergebnis beigetragen hat. „Immer mehr Deutsche bleiben im eigenen Land. Und der neue Heidschnuckenweg zieht Wanderer nicht nur aus Deutschland in die Region. Auch das Fahrradnetz kann sich sehen lassen. Die Landschaft wird von den Touristikern der Region immer besser verkauft.“

Landrat Ostermann ergänzt: „Und die Mondscheinwanderung in Bispingen ist ein Knaller geworden. Der Heide-Express hat unser Angebot erweitert. Die gesamte Familie ist bei uns einfach gut aufgehoben. Auch bei einem 14-Tage-Aufenthalt.“

Im Vergleich liegt der Heidekreis im Juli mit 10,3 Prozent vorn. Uelzen kommt auf plus 3,8 Prozent, Lüneburg auf 3,3 Prozent, Celle auf 2,9 Prozent und der Landkreis Harburg mit -0,3 Prozent musste einen Rückschlag einstecken. „Wir haben mehr als die Hälfte aller Übernachtungen im Bezirk gemacht. Unser Ziel ist es, weiter auf diesem erfolgreichen Weg voranzugehen“, so Ostermann. - mü

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