Neues Organisationsteam setzt Erfolgsgeschichte fort

Düshorner Flöhe in Bestform

Immer wieder gab es Musik und Tanz auf den Flohmarkt-Straßen.

Düshorn - Von Klaus Müller. Es ist dieses berühmte Wort, das mit „g“ anfängt, das genau für den 41. Düshorner Flohmarkt passt. Er wurde ein Volksfest und Familienvergnügen bei tropischen Temperaturen. Kein Wunder, dass Eis am besten schmeckte, Strohhüte das Bild beherrschten und dass perfekte Sommermode im Ort dominierte.

Düshorn und der Flohmarkt, das ist eine unendliche Geschichte, die auch das neue Team erfolgreich und professionell umgesetzt hatte. „Chef“ Uwe Albers, der gemeinsam mit Volker Peters das Flohmarkt-Team anführt, war am Samstagabend nach fast 20 Stunden Dauerdienst zufrieden: „Das war ein wunderbarer Start in die neue Düshorner Flohmarkt-Tradition. Wir sind sehr zufrieden und die Aussteller durch die Bank auch“, sagte Uwe Albers. Die Besucher seien aus allen Teilen des Landes gekommen, mit Kind, Kegel und Hund. „Mehrere tausend Gäste waren da. Über 500 Stände gab es diesmal. Wir rechnen mit einem tollen Erlös für die Gemeinnützigkeit.“

Um vier Uhr morgens begann der Tag in Düshorn. Die ersten Aussteller rückten an, bauten ihre Stände auf. Sie erlebten einen herrlichen Sonnenaufgang und hatten ihre besten Sachen oft schon vor der offiziellen Eröffnung an den Mann gebracht.

Uwe Albers und Volker Peters hatten den „Hut auf“ im tüchtigen Orga-Team des Düshorner Flohmarktes. Reichlich bestückt waren die Stände – und die Menschen kamen zu Tausenden. - Fotos: Müller

Der Ort war im Ausnahmezustand, aber alles wurde locker gemeistert. Die Masse der Flohmarktfans sorgte dafür, dass teilweise nichts mehr ging. Autos schoben sich schon auf den Zufahrtswegen an den kleinen Ort heran, Kolonnen von Radlern zogen ins Dorf. Aber es lohnte sich, das Angebot auf dem Markt war riesig, von einem kleinen Kinderkaufmannsladen über viel Wäsche zu billigsten Preisen bis hin zu ältesten Raritäten, wie beispielsweise einem uralten Rhadener Original-Klapperspinnrad. Ein Händler aus Lingen, „Rentner von Beruf“, hatte es mitgebracht und bot es für 85 Euro an.

Die Kinder hatten viel Platz auf der Marktmeile und dafür Unmengen Spielzeug herangeschleppt. Sie verkauften gut und hatten am Abend manchen Euro mehr in der Tasche. Musik und Tanzvorführungen gab es immer wieder auf dem kilometerlangen Flohmarktkurs. Und manchmal auch Selbstgemachtes: Die erste Marmelade aus frischem Obst der Saison etwa.

Das neue Team, viele Helfer und Helferinnen, die seit Montag bereits mit den Vorbereitungen beschäftigt waren, hatte großartige Arbeit geleistet: „Wir hatten nicht ein Problem zu bewältigen, auch das DRK nicht, obwohl es so heiß war.“

41. Düshorner Flohmarkt

Das neue Konzept, die „Fressmeile“ auf Hof Deuerling zu verpflanzen und weitere Bratwurst- und Imbissbuden an den Straßen zuzulassen, ging auf. „Wir haben die Ess- und Trinkstände mehr in den Marktverlauf integrieren können“, freute sich Albers. Natürlich gab es die Hochzeitssuppe in der Straße Am Wiesengrund noch. Sie gehört zum Markt dazu und ist Kult in Düshorn.

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