Kommunalwahl am 11. September

Mareile Jahns kandidiert auf SPD-Liste für Stadt- und Samtgemeinderat Rethem

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Mareile Jahns gehört mit Christian Sinn, Stephanie Weber und Frank Heuer zu den „Frischlingen“ auf der Liste der SPD. 

Rethem - „Es ist wichtig, etwas für den Ort zu bewegen“, sagt Mareile Jahns und fasst damit in einem Satz zusammen, warum sie bei der Kommunalwahl am 11. September für den Stadt- und den Samtgemeinderat Rethem kandidiert. Als Parteilose auf den Listen der SPD.

Mareile Jahns ist in Rethem aufgewachsen, verbrachte allerdings einige Jahren in fremden Gefilden. So wurde sie in Koblenz zur Logopädin ausgebildet, lebte dann in Aachen und hing noch ein berusfbezogenes Aufbaustudium dran. 2012 kehrte sie dann – mit ihrem Mann – zurück nach Rethem. „Ich mag es, wenn man sich beim Bäcker trifft und ins Gespräch kommt“, weiß sie das Jeder-kennt-jeden durchaus zu schätzen.

Leben und arbeiten im ländlichen Raum – Mareile Jahns betreibt in Hodenhagen eine logopädische Praxis –, das bedeutet für die 30-Jährige aber eben auch, sich einzubringen. Engament für die Allgemeinheit, das habe ihre Familie ihr stets vorgelebt, sagt die 30-Jährige. So seien Vater Jürgen und vor allem der 90 Jahre alte Großvater August als rühriger Bockwindmühlen-Führer, in zig Vereinen aktiv. Sie selber hat das Rethemer Bücherregal mitinitiert. Und bei Veranstaltungen im Burghof packt die junge Frau auch gerne mit an.

Lange Zeit keine Berührungspunkte mit Kommunalpolitik

Mit der Kommunalpolitik habe sie lange Zeit keine Berührungspunkte gehabt, so Mareile Jahns. Als die beiden Ratsherren Dieter Moll und Wolfgang Leseberg sie im vergangenen Sommer allerdings gefragt hätten, ob sie sich eine Kandidatur vorstellen könnte, sei ihr klar geworden, das Politik ein fester Bestandteil des täglichen Lebens sei. Ihren möglichen Einzug in eines der kommunalen Parlamente sehe sie daher als „eine tolle Chance“.

Schwerpunktmäßig würde sie sich dann den Bereichen Jugend und Familien widmen. Ein gutes Freizeitangebot vor Ort, attraktiver Wohnraum für junge Familien und ausreichend Betreuungsmöglichkeiten sind hier mögliche Themen. Generell sei es ihr jedoch wichtig, die Interessen der Bürger zu vertreten. „Es geht nicht darum, meinen Kopf durchzusetzen“, betont Mareile Jahns und legt Wert darauf, ein offenes Ohr für die Belange ihrer Mitmenschen zu haben. „Ich möchte vermitteln, dass es jederzeit möglich ist, mir gegenüber sein Anliegen vorzubringen.“ 

kp

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