Helma Spöring verkündet große Gewerbeansiedlung im A27-Park / Logistikzentrum von Home24

Neujahrsempfang mit Paukenschlag

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Im goldenen Buch der Stadt Walsrode ist nun auch die Unterschrift des Wirtschaftsministers Olaf Lies zu finden.

Walsrode/Landkreis - Voll besetzte Stadthalle beim ersten Neujahrsempfang mit Bürgermeisterin Helma Spöring. Neben einem Rückblick auf die Aktivitäten der Löns-Stadt im vergangenen Jahr wartete Walsrodes neues Stadtoberhaupt mit einem Paukenschlag auf.

Helma Spöring verkündete die erste große Gewebeansiedlung im noch nicht einmal fertig erschlossenen A27-Gewerbepark. Auf einer elf Hektar großen Fläche will sich Europas größter Online-Möbelhändler Home24 mit einem Logistikzentrum ansiedeln. Die Verträge seien nach kurzen Verhandlungen bereits unterschrieben und die Bauanträge eingereicht, so Helma Spöring, die damit ihren ersten Erfolg als Bürgermeisterin Walsrodes verbuchen kann.

Der Mut des Rates und die zügige Arbeit der Stadtverwaltung sowie der NLG und die Aktivitäten von Deltaland-Geschäftsführer Michael Krohn hätten zu diesem Ansiedlungserfolg entscheidend beigetragen, so die Bürgermeisterin weiter. Dabei vergaß sie nicht, die Arbeit ihres Vertreters, des Ersten Stadtrates André Reutzel, zu würdigen.

Natürlich waren beim Empfang die anwesenden Repräsentanten von Home24, Axel Hefer, Thomas Branz und Bernd Backasch, gefragte Gesprächspartner, selbst für den Festredner Olaf Lies, den Niedersächsischen Wirtschaftsminister. Ohne die Hilfe des Landes von sieben Millionen Euro, ausgezahlt von der NBank, wäre die schnelle Entwicklung des neuen Gewerbe- und Industrieparks in Schneede, an der A27, nicht möglich gewesen, richtete die Bürgermeisterin ihren besonderen Dank an den Minister.

Home24 will schon im Juli aus den ersten Logistikhallen heraus starten. Firmenvertreter Axel Hefer gab sich zuversichtlich, dass der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann. Er habe nach den vielen positiven Gesprächen ein gutes Gefühl, mit guten Partnern zusammenzuarbeiten.

Helma Spöring lobte in ihrer Rede weitere für die Stadt aussichtsreiche Entwicklungen. So zeigte sie sich gegenüber dem IHK-Präsidenten und Chef der Okando-Gruppe, Olaf Kahle, erfreut über die Zusammenarbeit mit der Hamelner Hochschule. Sie ermöglicht die Ausbildung von Wirtschaftsingenieuren und Meistern in Walsrode. Auch die Idee eines Technologieparks werde die Stadt aktiv begleiten.

Der neue Industriepark sei strategisch gut gelegen, meinte Minister Lies, bevor er sich dem Verkehrsnetz des Landes widmete. Eine moderne Infrastruktur mit Straße, Schiene und Wasserwegen und seinem „Lieblingsprojekt“, dem Jade-Weser-Port, sei wesentlich für die wirtschaftliche Entwicklung. „Niedersachsen ist kein Transitland“, so Lies, „wir sind Logistikland. Wir können das!“ Zu einer positiven Entwicklung gehörten aber auch Innovation, gute Bildung sowie die Integration und Qualifizierung vom Migranten, so der Minister weiter. Auch ein guter ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) im ländlichen Raum sei nötig.

Die Bürgermeisterin forderte eine Willkommenskultur für Migranten und Flüchtlinge, so wie sie sich bereits in zahlreichen ehrenamtlichen Walsroder Projekten ausdrücke. Spöring lobte das Engagement und die Initiativen in der Stadt. Stellvertretend für alle Aktiven zeichnete sie im Namen der Stadt und des Rates drei Gruppen aus. Geehrt wurden das Team des Kirch-Cafés Meinerdingen, die Arbeitsgemeinschaft Walsroder Sportvereine sowie erstmals die gesamte Gruppe der 22 Ortsvorsteher der Walsroder Ortschaften.

hf

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