Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Starkregen überflutet Straßen und Keller

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In Schwarmstedt im Süden des Landkreises Heidekreis waren wegen des Starkregens etliche Keller überflutet.

Schwarmstedt/Northeim/Helmstedt - Heftige Gewitter mit Starkregen sind am Donnerstagabend über Niedersachsen hinweggezogen. Dabei wurden in vielen Orten Straßen überflutet und Keller sind vollgelaufen. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei vom Freitag niemand. 

Überflutete Straßen nach dem Unwetter in Bad Gandersheim.

In Schwarmstedt im Süden des Landkreises Heidekreis waren wegen des Starkregens etliche Keller überflutet, teilt Feuerwehrsprecher Marc Berner am Freitag mit. Kurz vor 18 Uhr wurde diese das erste Mal alarmiert. Im Laufe des Abends gab es insgesamt 14 Einsätze. Wegen der hohen Einsatzzahl innerhalb eines kurzen Zeitraums wurden die Feuerwehren Buchholz und Bothmer ebenfalls alarmiert, heißt es weiter. Bis in den späten Abend waren acht Fahrzeuge und rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz.

Nach Polizeiangaben fielen 60 Liter Starkregen in weniger als einer Stunde.

In Bad Gandersheim im Landkreis Northeim seien mehrere Straßen überschwemmt worden. 60 Liter Starkregen seien in weniger als einer Stunde gefallen. Bundesstraßen waren zeitweise voll gesperrt. Ein Auto wurde von den Wassermassen mitgerissen, sagte ein Sprecher der Polizei in Bad Gandersheim. Ein anderer Autofahrer war von den Fluten eingeschlossen. Die Bürgermeisterin richtete einen Krisenstab ein und löste "Vollalarm" aus, hieß es. Anwohner in tieferliegenden Gebieten wurden gebeten, ihre Autos wegzufahren. Die Feuerwehr musste bis in die Morgenstunden die Straßen von Schlamm befreien. 

In Helmstedt flutete ein monsunartiger Regenguss einen Supermarkt, wie ein Sprecher der Feuerwehr Helmstedt am Freitagmorgen sagte. Ein Teil des Markts stand am Abend rund zehn Zentimeter unter Wasser. An der Warenannahme wurde mehr als ein halber Meter gemessen. Feuerwehrmänner pumpten bis spät in die Nacht das Wasser ab. 

Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch am Freitag mit weiteren Gewittern mit Starkregen. Dieser will mit einem neuen Warnsystem künftig besser und früher vor Unwettern warnen können.

DWD-Warnkarte

dpa/vik

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