4. Oldtimertreffen in Bad Fallingbostel 

Isetta, Porsche Spyder und Opel Kadett

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Oldtimerstammtisch: Hans-Jürgen und Monika Kern, Mariechen und Gustav Draeger, Klaus und Janina Lohmann (v.l.). - 

Bad   Fallingbostel - Keineswegs zum alten Eisen gehörten die 70 Oldtimer, die sich zum 4. Oldtimertreffen in Bad Fallingbostel einfanden. Bei der Musikmuschel gaben sich 60 antike Automobile und zehn historische Motorräder ein Stelldichein.

Dazu hatte der Fallingbosteler Verkehrs- und Kneippverein eingeladen. Viele Besucher folgten der Einladung und bestaunten die ausgestellten Mobilien. Wegen des feuchten und korrosionsförderlichen Wetters ist sicherlich so manches Schmuckstück in der heimischen Garage geblieben, aber dennoch haben viele Autofans sogar aus Celle, Hannover, Verden, Eystrup, Gandesbergen und der näheren Umgebung den Weg in den Heidekurort gefunden.

So gemütlich war es früher beim Autofahren. 

Begleitet von der Jazzband „Dixie Stompers“ aus Soltau konnten sich die Besucher auch musikalisch in das Zeitalter der Fahrzeugbaujahre zurückversetzen. „So kann man die gute alte Zeit am besten nachfühlen“, erklärte der Organisator Uwe Kleinert vom Verkehrsverein Bad Fallingbostel.

Ein besonderer Hingucker neben dem Adler von 1914 waren die vier „Knutschkugeln“ vom Isetta-Stammtisch aus Gandesbergen, die von Gustav und Mariechen Draeger, Janina und Klaus Lohmann und dem Nordkampener Wilhelm Henke stolz präsentiert wurden. Bei der Abfahrt von dem durchnässten Terrain halfen sich die Oldtimerfans gerne gegenseitig, um die Leichtgewichte aus der Wirtschaftswunderzeit wieder auf den Weg zu schieben. Die Eystruper Hans-Jürgen und Monika Kern sind mit ihrem sehr gut gehegten und gepflegten Opel Rekord Olympia von 1953 zur Musikmuschel gefahren.

Außerdem erklärte der Fallinger Raimund Janotta geduldig allen Interessierten, was es mit seiner Replica eines Porsche Spyder 550 auf sich hat. Die Karosse wurde aus Brasilien importiert und anschließend mit einem VW Käfer Motor ausgestattet. Auf diese Weise kam man auf das namensgebende Leergewicht von 550 Kilogramm.

Am besten auf das Regenwetter war das Amphicar aus Rotenburg vorbereitet, von denen es nur 120 Stück gibt. Viele weitere Unikate, wie der DKW Feuerwehrwagen von 1956 aus Asendorf, traten nach einigen Stunden unter Gleichgesinnten wieder den Heimweg an.

Für das leibliche Wohl der Automobilinteressierten sorgten die Grillmeister vom SV Eintracht Bad Fallingbostel und die engagierten Damen aus dem Kneippverein. Wegen des Erfolgs dieser traditionellen Veranstaltung soll im nächsten Jahr alles beim Alten bleiben – ausgenommen das Wetter. 

lee

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