Netzwerk der Senioren- und Pflegestützpunkte bietet neue Fachberatung

Wissenstransfer in Lebenshilfe

Gezielt geschult: (v.l.) Brigitte Steinig, Christin Brümmer, Birgit Dase, Lilja Helms, Stephanie Kröger, Kirsten Wegner-Drefs, Gabriele Stroink und Ursel Born mit Sebastian Hesse (Projektbegleiter).

Landkreis Diepholz - Das Leben ist vielschichtig – genauso wie die Herausforderungen, die Menschen im Alter meistern müssen. Spezielle Technik kann ihnen den Alltag nachhaltig erleichtern und ihnen helfen, bis zuletzt in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Aber wem hilft was? Zielführende Antworten gibt es seit langem in der Technikberatungsstelle von „Pro Dem“ in Stuhr. Jetzt aber kann auch das Netzwerk der Senioren- und Pflegestützpunkte im Landkreis Diepholz fundierte Antworten geben.

Hintergrund: „Besser zuhause – für mehr Lebensqualität im Alter durch Technik“ lautet der Titel eines Projektes, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird und an dem die Gemeinden Stuhr und Weyhe seit zwei Jahren teilnehmen. Von diesem Wissen profitieren nun auch Mitarbeiter in den sechs Senioren- und Pflegestützpunkten im Landkreis Diepholz.

Denn der Verein „Pro Dem“ (auch Pflegestützpunkt für die Gemeinden Weyhe und Stuhr) hat in den vergangenen sechs Monaten im Auftrag des Landkreises Diepholz die hausinterne Wohnraum- und Technikberaterin Christin Brümmer als Schulungsreferentin in die Senioren- und Pflegestützpunkte geschickt, um deren Mitarbeiterinnen auf den neuesten Stand der „Technik im Alter“ zu bringen.

„Der Wissenstransfer wird Ende Juni beendet sein“, berichtet Lilja Helms, Gerontologin und stellvertretende Leiterin von „pro Dem“ in einer Presssemitteilung.

Die neue Fachberatung ist ein wesentlicher Mosaikstein in der Arbeit der Stützpunkte. Denn das Angebot der technischen Hilfsmittel ist vielschichtig und zum Teil unübersichtlich.

„Sie reichen von einfachen Produkten wie zum Beispiel einem Tablettenspender, der an die Einnahme der täglichen Medikamente erinnert, über eine automatische Herdabschaltung zur Verhinderung von Wohnungsbränden bis hin zum per Smartphone steuerbaren intelligenten Wohnhaus (Smart Home) mit vielfältigen technischen Unterstützungssystemen“, erläutert Lilja Helms. „Besonders Notrufsysteme und technische Produkte zur Sturzerkennung, aber auch Kommunikations- und Unterhaltungselektronik wie ein besonders bedienungsfreundliches Bildtastentelefon oder ein Gerät zur Erinnerung an Termine können zu mehr Sicherheit, Bewahrung der Gesundheit und einem erleichterten Leben zuhause beitragen“, so die Gerontologin.

Bisher sei das Wissen über diese Anpassungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bei den Zielgruppen nur gering ausgeprägt, so Lilja Helms. Will heißen: Senioren oder ihre Angehörigen kennen die neuen Hilfsmöglichkeiten nicht oder sind verunsichert, was sich dahinter verbirgt. „Es fehlen oft ein zentraler, neutraler und anbieterunabhängiger Überblick über das Angebot sowie eine persönliche und ganzheitliche Beratung, die die individuelle Situation des Ratsuchenden und seine Umgebung berücksichtigt“, so Lilja Helms.

Über die geschulten Mitarbeiterinnen in den Pflegestützpunkten ist eine flächendeckende Beratung im Landkreis möglich. Auch Hausbesuche können Interessierte mit den Beraterinnen vereinbaren. 

Die Ansprechpartnerinnen

Bassum: Ursel Born (Telefon 04241/8209554) 

Syke: Heike Wilhelm (04242/164325) 

Twistringen: Stephanie Kröger (04243/413145) 

Stuhr und Weyhe: Christin Brümmer (0421/8983344) 

Landkreis zentral: Brigitte Steinig (05441/9761044) und Gabriele Stroink (05441/9761045) 

Bruchhausen-Vilsen: Kirsten Wegner-Drefs (04252/9113034). 

Sulingen: Ingrid Lühs (0170/8309951) 

Diepholz: Birgit Dase (05441/5552)

sdl

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