Der Australier Kaurna Cronin gastiert im Theater-Pub „Shakespeare’s“

Wohlklingendes aus Down Under

Der australische Singer-Songwriter Kaurna Cronin (Mitte) singt und spielt im Weyher Theater-Pub „Shakespeare’s“. Mit dabei: Gitarrist Tom Kneebone (links) und Bassist Kiah Gossner. - Foto: Jysch

Weyhe - Auf seiner zweimonatigen Tour durch Europa hat der australische Singer-Songwriter Kaurna Cronin (24) am Sonnabend im gut besuchten Weyher Theater-Pub „Shakespearse’s“ Station gemacht. Mit dabei: Tom Kneebone (24, Lead-Gitarre) und Bassist Kiah Gossner (23). Am Vortag noch in Dresden und gestern in Amsterdam, absolviert die Band derzeit ein Mammut-Programm mit rund 60 Konzerten in vier Ländern. Auch in Belgien und Schweden treten die Australier noch auf. Gute-Laune-Folksongs, dem Country entlehnte Stücke und sehr harmonische Rhythmen brachte das australische Trio zu Gehör.

„Welcome to Weyhe“, hatte Theater-Geschäftsführer Heinz-Hermann Kuhlmann die Musiker aus Down Under begrüßt. Zum ersten Mal sei das Trio im Pub zu Gast, sagte er. Die Bremer Agentur „Songs & Whispers“ hatte das Konzert vermittelt. „Wir haben noch zwei weitere Termine mit anderen Künstlern von der Agentur gebucht“, verriet Kuhlmann am Rande der Veranstaltung.

Kaurna Cronin, dessen Vorname wie der westafrikanische Staat Ghana ausgesprochen wird, verstand es hervorragend, mit seiner unterhaltsamen Moderation auf die einzelnen Musikstücke einzugehen. So berichtete der in Adelaide, im Süden Australiens beheimatete 24-Jährige von seinem ersten Besuch in Berlin, wo er sich ein halbes Jahr als Straßenmusikant durchgeschlagen hatte. Er tourt bereits zum fünften Mal durch Deutschland. Kein Wunder, dass er das Publikum mit einem perfekten „Moin“ begrüßen konnte.

Alle Lieder sind von Cronin selbst komponiert, teilweise unterwegs auf seinen Reisen. Viele Stücke seiner jüngsten CD „Souhtern Loss“, die im September herauskommen soll, seien in Deutschland entstanden, erklärte er. Die Probleme in der Welt wolle er mit seinen lockeren Liedern vergessen machen.

Auf frühen Touren durch Schweden habe er mangels Geld getrampt und im Zelt geschlafen. Das Lied „Stockholm“, bei dem Cronin sich in bester Bob-Dylan-Manier an der Mundharmonika begleitet, handelt vom Fern- und Heimweh. Dass Dylan eines seiner Vorbilder ist, gestand Cronin mit dem Hit „Don’t think twice it’s allright“. „Then I met New York“ erklang in Erinnerung an seinen letzten USA-Besuch. „Wer war schon mal in Australien?“, fragte Cronin in die Runde und versprach, mit den Kennern des fünften Kontinents in der Pause über seine Heimat zu plaudern. Der Song „Good enough street“ erzählt von einer Gegend, wo das Leben leicht und das Bier billig ist.

Abwechslungsreich instrumentalisierte Melodien, Harmoniegesang und die wohlklingende Stimme von Frontmann Kaurna Cronin zeichneten das Konzert im Theater-Pub aus.

Wer es verpasst hat, hat noch am 3. August im Syker Vorwerk Gelegenheit, das sympathische Trio aus Down Under zu erleben. - rjy

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