Chorvereinigung Leeste gibt Adventskonzert in der Leester Marienkirche

Der Tenor ist eine „Tenorita“

Henning Oppermann dirigiert souverän. - Foto: Husmann

Leeste - Von Bernd Ostrowski. Mit dem Stück „Dona nobis pacem”, auf Deutsch „Gib uns Frieden”, hat das Adventskonzert der Chorvereinigung Leeste am Sonntagnachmittag in der festlich geschmückten Marienkirche begonnen. Tannengestecke an den Wänden und Bänken sowie zahlreiche brennende Kerzen sorgten für die feierliche vorweihnachtliche Atmosphäre.

„Der Wunsch nach Frieden erfüllt uns immer besonders in der Adventszeit“, sagte Maria-Luise Schott von der Chorvereinigung in ihrer Begrüßungsansprache. „Wir freuen uns sehr auf dieses Konzert zum Abschluss des Leester Weihnachtsmarktes“, ergänzte sie. „Ein bisschen Traurigkeit schwingt allerdings mit, denn unser Chorleiter Henning Oppermann verlässt uns nach sieben Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zum Jahresende.“ Dieser kündigte den ersten Block des so genannten kleinen Chors an, der immerhin aus 25 Sängerinnen und Sängern besteht. Das Publikum hörte zwei Weihnachtslieder, das Liebeslied „Goodnight Sweetheart“ und die schöne Ballade von Eric Clapton mit dem Titel „Tears in Heaven“, auf Deutsch: „Tränen im Himmel“. Es folgte ein Trio mit Peter Schott an der Gitarre, Gregor Friedenreich an der Bassgitarre und Henning Oppermann am Klavier mit dem Spiritual „Ein besonderer Kalender“.

Das Publikum durfte beim Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ kräftig mitsingen. Der große Chor begeisterte mit Liedern wie „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, „Wir wünschen Euch frohe Weihnacht“ oder „Schau auf die Welt“ – von Oppermann am Klavier begleitet. Bei dem Lied „Vom Himmel hoch da komm ich her“ war das Publikum wieder gefordert, mitzusingen. Den Abschluss des Konzerts bildete die Solistengruppe „Sixpack“ mit den Gitarristen Peter Schott und Gregor Friedenreich sowie den Sängerinnen Maria-Luise Schott (Alt), Irmgard Ribbe, Angelika Seegers (Sopran) und einer eher seltenen Besetzung des Tenors durch eine Frau. Diese Rolle übernahm Roswitha Köhler, die von ihren Chormitgliedern liebevoll „Tenorita“ genannt wird.

Ein Spiritual und ein traditionelles schottisches Lied „Peace, Frieden, Schalom, Salam“ ertönten vor dem Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“. Danach formierte sich noch einmal der große Chor für die schon zur Tradition gewordenen Zugabe „Feliz navidad“.

Außerdem kündigte Schott ein „besonderes Abschiedsständchen für den scheidenden Chorleiter“ an. „Alle die hier stehen sagen Dankeschön“, hieß der Titel.

Vor der Chorvereinigung hatte am frühen Nachmittag bereits der Posaunenchor unter der Leitung von Susanne Wiznerowicz vor der Marienkirche gespielt. Es standen Weihnachtslieder wie „Macht hoch die Tür“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ auf dem Programm.

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