Auf der Suche nach einem Gräberfeld aus der Bronzezeit

Das wäre sicherlich eine Sensation für Leeste: Auf dem Baugrundstück an der Schulstraße, wo vor wenigen Wochen noch das Pfarrhaus samt Gemeindhaus der evangelischen Kirchengemeinde gestanden hatte, suchen derzeit Fachleute nach Resten eines Gräberfeldes aus der Bronzezeit. „Es handelt sich um eine Verdachtsfläche“, erklärt Christian Silberhorn, Planer im Rathaus, auf Anfrage. Dieses Areal erstreckt sich von der Papengrenze bis zum Henry-Wetjen-Platz. Vor Jahren ist dort laut Silberhorn die Scherbe einer Urne gefunden worden. Deshalb habe die Untere Denkmalschutzbehörde Fachleute entsendet, um die Bauarbeiten zu begleiten. „Es ist aber noch keine archäologische Ausgrabung“, stellt Silberhorn klar. Dieses Vorgehen sei der Grund, weshalb sich die Bauarbeiten verzögern. - sie/Foto: Laddicke

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