Herkulesjob

Straßen in Weyhe: Strategisch verbessern statt flicken

Dank der 60 beziehungsweise 100 Zentimeter breiten Rasengittersteine können sich Autofahrer nun bequem auf dem Heerweg begegnen. - Foto: pk

Weyhe - Von Philipp Köster. Dierk Heitmann hat eine Herkulesaufgabe vor der Brust. Der Rathausmann kümmert sich um die Gemeindestraßen nebst der Seitenräume und Radwege. Und da gibt es an vielen Strecken einiges zu tun.

Der Mitarbeiter des Fachbereichs Bau und Liegenschaften folgt bei der Planung dem Prinzip der langfristig angelegten Herstellung der Wege. Anders formuliert: „Statt nur zu reagieren und zu flicken, wollen wir die Straßen strategisch verbessern“, sagt Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

250 000 Euro hat die Gemeinde für solcherlei Arbeiten jährlich im Etat. Das ist nicht viel. „Ich werde dem Rat vorschlagen, die Mittel für die Unterhaltung deutlich zu erhöhen“, so der Verwaltungschef. Unterhaltung heißt: Kurzfristige Ausbesserung schadhafter Stellen durch den Baubetriebshof, aber eben auch die besagte Sanierung mit Aussicht auf 20 Jahre Ruhe. Diese Arbeiten werden vergeben. Etwas anderes ist die jährliche Neuherstellung von Straßen und Seitenräumen im Rahmen des Ausbauprogramms.

In diesem Herbst waren Mitarbeiter der Leester Firma Ernst Petershagen in Lahausen aktiv. Sie haben in einem Abschnitt des Heerwegs zwischen „Am Bahndamm“ und „Auf der Heide“ die Seitenräume abgetragen und die Fahrbahn mit Rasengittersteinen verbreitert, damit der Begegnungsverkehr nicht mehr in die unbefestigten Randzonen ausweichen muss und dort tiefe Spuren hinterlässt. Da manche Autofahrer das aber noch immer tun, stehen an einigen Stellen Poller.

Der Randbereich wurde mit Oberboden muldenförmig aufgefüllt, damit das Wasser dort langsam versickern kann, berichtet Dierk Heitmann. Im Frühjahr sind der Rest des Heerwegs sowie die Grenz-, Espen- und die Eichenstraße dran, dann soll auch die Grasansaat erfolgen.

Heitmann zufolge sind manche Bürger froh über die Arbeiten, „manche verstehen es aber auch nicht und sprechen von einer schwarzen Matschwüste“. Doch spätestens mit der Grasnarbe werde alles wieder grün.

Sukzessive sind in den kommenden Monaten und Jahren weitere Straßen und Seitenräume sowie Radwege in der Gemeinde dran.

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