KGS Kirchweyhe

66 Schüler durch Pfefferspray verletzt

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63 Schüler durch Pfefferspray in der KGS Kirchweyhe verletzt

Weyhe - Großalarm am Dienstagmorgen. Nach Angaben der Feuerwehr kam es während der großen Pause zu dem Reizgas-Vorfall in der KGS Kirchweyhe.

Laut Angaben der Feuerwehr sind insgesamt 66 Schüler durch den Pfeffersprayeinsatz leicht verletzt worden sein. Alle Schüler wurden ins Krankenhaus Links der Weser gebracht.

+++ Update 16:45 Uhr +++

Entgegen erster Angaben sind laut Feuerwehr durch den Pfeffersprayeinsatz insgesamt 66 Schüler leicht verletzt worden. Alle Jungen und Mädchen wurden mit Rettungswagen des Rettungsdienstes sowie Mannschaftswagen der Feuerwehr Weyhe in das Krankenhaus Links der Weser nach Bremen gebracht. Die Mehrzahl konnte zum Nachmittag wieder entlassen werden. Einige Schüler wurden zur weiteren Beobachtung in das Bremer Krankenhaus Mitte verlegt und werden dort die Nacht verbringen. Sie gelten als asthmagefährdet.  

Die Polizei konnte durch die Befragung vieler Schüler schnell zwei Täter ermittelt. Die 14 und 15 Jahre alten Schüler der KGS Kirchweyhe wurden zur Vernehmung auf die Polizeiwache gebracht. Dort gestanden sie den Einsatz des Pfeffersprays. Die Gründe blieben jedoch offen. Die Polizei übergab die beiden Jungen an die Eltern.

Der betroffene Gebäudeteil der KGS in Kirchweyhe wurde professionell entlüftet.

+++ Update 12.45 Uhr +++

Infostand für Eltern: Polizei und Feuerwehr wollen einen Anlaufpunkt für Eltern einrichten. Der Hintergrund: Die Schule hat noch nicht alle Erziehungsberechtigten erreichen können.

+++ Update 12 Uhr +++

Neue Details zum Großeinsatz: Nach Angaben der Feuerwehr kam es während der großen Pause zu dem Reizgas-Vorfall. Laut Zeugenaussagen hätten zwei Schüler das unbekannte Reizgas versprüht. Direkt nach dem Vorfall reagierte die Schulleitung laut Polizei umsichtig und schlug Alarm. Somit sollten insbesondere Asthmatiker geschützt werden, die durch Reizgas besonders gefährdet seien. Insgesamt rückten 20 Rettungswagen an, um die Leichtverletzten zu versorgen und größtenteils in Krankenhaus zu bringen. Die Entscheidung trafen zwei Notärzte und zwei leitende Notärzte vor Ort. Die betroffenen Eltern wurden informiert.

Nach der Evakuierung des betroffenen Gebäudetraktes, sammelten sich alle Schüler am Amphitheater. Im Moment begeht die Feuerwehr das Gebäude mit einem speziellen Messgerät, um die Reizgas-Konzentration festzustellen.

Die Schulleitung beendete den Unterricht vorzeitig für heute. Morgen soll es nach Jahrgängen getrennte Versammlungen geben, wo Schulleiter Dr. Martin Baschta auf die Gefahren solcher Aktionen hinweisen will.

Schüler durch Reizgas verletzt

+++ Update 11.30 Uhr +++

Die Gemeinde Weyhe teilt dazu mit: "Nach derzeitigem Kenntnisstand haben zwei 14-jährige Schüler der KGS Kirchweyhe in den Eingangsbereichen der KGS Kirchweyhe Pfefferspray versprüht. Dadurch haben 49 Schülerinnen und Schüler beim Betreten der Bereiche Reizungen der Schleimhäute erlitten und werden vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus Links der Weser gebracht. Die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler werden durch die Schule informiert."

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