Gemeinde investiert 180 000 Euro in Sanierung

Rasengittersteine ersetzen Splitt an drei Lahauser Wegen

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Der Heerweganwohner Heinz Schierenbeck und Spaziergängerin Gundula Eichhorn (mit Hund Theo) begrüßen die geplanten Sanierungsarbeiten. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Gute Nachrichten für Heinz Schierenbeck und die weiteren Anwohner des Heerwegs: Die Gemeinde will die Straßenentwässerung für diesen innerörtlichen Verbindungsweg sowie für die Grenz- und Eichenstraße auf andere Füße stellen. Dafür gibt die Verwaltung 180 000 Euro aus. Die Arbeiten sollen am Montag beginnen.

Der Heerweg gleicht laut Schierenbeck seit Jahren einer Rennpiste. Begegnen sich Fahrzeuge, weichen sie seitlich aus. „Die Fahrer denken nicht daran, die Geschwindigkeit zu reduzieren.“ Die Folge: Regelmäßig schleudert der Splitt gegen seinen Holzzaun und beschädigt ihn. Bei Regen komme außerdem Matsch dazu. Den Rasen vor seinem Zaun könne er nur mit einem ganz alten Mäher niedrig halten, denn Steine würden einen neues Gerät schnell beschädigen, benennt er ein weiteres Problem. Das Bild der Straße soll sich innerhalb weniger Wochen wandeln.

Wie Dirk Heitmann vom Fachbereich Bau und Liegenschaften gestern im Rathaus berichtete, bekommen die Gemeindestraßen Versickerungsmulden. „Weitere Teilbereiche erhalten Rasengittersteine, um die Bildung von Schlaglöchern zu verhindern“, erklärt Heitmann. Auch vor dem Grundstück von Schierenbeck gibt es zwei davon.

Schutz der Seitenräume durch Pflanzen und Poller

In anderen Bereichen der Seitenräume werden Flächen durch Anpflanzungen und Holzpoller vor einer Befahrung geschützt.

Wie die Erste Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith kommentierte, sei es ein „gewünschter Nebeneffekt“, dass die Autos, die sich entgegenkommen, ihr Tempo reduzieren müssen.

Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung hatte laut Heitmann die Firma Petershagen das „wirtschaftlichste Angebot“ abgegeben. Sie wird insgesamt 4 500 Quadratmeter Rasenfläche gestalten und 1 200 Quadratmeter Rasengitter verlegen. Außerdem werden 16 Bäume angepflanzt.

Wie Pundsack-Bleith mitteilte, bittet die Gemeinde die Anwohner nicht zur Kasse, weil es sich bei dem Vorhaben um eine Sanierung handelt.

Die Arbeiten sollen bis Freitag, 23. Dezember, andauern. Deshalb müssen die Anwohner an verschiedenen Stellen mit einer halbseitigen Sperrung der jeweiligen Fahrbahnen rechnen.

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