Pokémon Go anno 1952 auf der Dorfstraße

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Kirchweyhe - In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche mit ihrem Handy durch die Gegend laufen und das aktuelle „Pokémon Go“ spielen, fragt sich mancher Erwachsene, wie sich Kinder früher beschäftigt haben? Es gab keinen Fernseher, keinen Computer und kein Handy. Da fallen einem Bilder aus der Nachkriegszeit ein, wo sich viele Kinder trafen und sich selbst etwas ausdachten.

Da es so gut wie keinen Autoverkehr gab, gehörten ihnen die Straßen. Dieses Bild entstand um 1952 auf der Kirchweyher Dorfstraße vor der Bäckerei Koldeweyh. Es war immer wieder ein beliebtes Spiel: Pferd und Wagen – so wie die Bauern zu dieser Zeit auch noch durchs Dorf fuhren. Dass einige der Dorfkinder keine Schuhe trugen, war keine Seltenheit. Das Bild zeigt von links Karl-Heinz Gehrke, eine unbekannte Person, mit Schleife Wilma Glomb, Erhard Steinbeck, Herma Evers, Kurt Glade und Reinhard Koldeweyh. Auf dem Wagen als Fuhrmann mit der Peitsche steht Heinrich Glade. Vor dem kleinen Handwagen schauen Christa Meyer/Hoffmann und Peter Oldenburger etwas ängstlich in die Kamera.

Hinten rechts sind noch Restgebäude vom abgebrannten und später ganz abgerissenen Hof Budelmann und der dazu gehörigen Motormühle (einst Stromversorger für das Dorf) mit aufs Bild gekommen.

wm

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