Troy Petty kehrt in die USA zurück

Für das letzte Konzert in den Weyher Pub

Troy Petty - Foto: U. Goldschmidt

Kirchweyhe - Von Uwe Goldschmidt. Im Rahmen der „Songs and Whisper“-Veranstaltungsreihe hat der aus Chicago stammende Sänger und Songwriter Troy Petty in der Nacht zu gestern im Theaterpub Shakespeare‘s gastiert.

Die Künstler dieser Konzerte kommen zumeist aus den Vereinigten Staaten Amerikas und absolvieren innerhalb eines Monats bis zu 30 Auftritte, an deren Ende für den Künstler ein Hut herumgeht. In diesem befindet sich dann im Idealfall ein Teil der Gage des Künstlers. Petty hatte bereits 20 Konzerte in verschieden Städten hinter sich. Wie er sagte, sei dies heute eine große Nacht für ihn, da es sein letzter Aufritt in Deutschland sei und er nun zurück in die Staaten fliege.

Mit einer sanften, aber dennoch imposanten Ausdrucksweise, liefert Petty, laut Ankündigung auf seiner Homepage, starke Argumente dafür, gegenwärtig einer der dynamischsten Performer zu sein. Und in der Tat war im Pub ein außergewöhnlicher Musiker zu hören. Bereits lange vor Beginn hatten sich Fans eingefunden, die Petty auf seiner Tour schon erlebt hatten und erneut seinen ruhigen und oft melancholischen Songs aufmerksam folgen wollten; was aber in einer Pup-Atmosphäre natürlich nur bedingt möglich ist. Dies schien Petty zunächst zu verunsichern und stellte wohl eine Herausforderung für ihn dar. Seine daraus resultierende motorische Unruhe legte sich jedoch nach der Pause. Dennoch war es ein musikalischer Genuss, wie der Amerikaner seine eigenen Kompositionen präsentierte.

Mit sonorer Stimme vermittelte er die „Moods“ in seinen Titeln. Zu hören waren vornehmlich Titel aus seinen verschiedenen CDs. Seine jüngste Produktion nennt sich „Departure“ und kam vor einem Jahr auf den Markt. Tourneen folgten. Die Stücke erzählen von persönlichen und professionellen Turbulenzen und der dadurch gewonnenen Lebenserfahrung. Seine Texte seien irgendwie weiser und die Musik und Produktion seines neuen Albums muten triumphierend an, meinen die Kritiker in den USA. „Departure“ handele vom Loslassen, von dem Vertrauen in die eigene Intuition und davon, die eigene Bedeutung von „Komfortzone“ zu finden, erzählte Petty, bevor er den gleichnamigen Song anstimmte.

Sein aktueller Wohnsitz Columbus, Ohio ist der Ort, an dem er seinen Sound kreiert hat, ausgestattet mit Vocal-Effekten und hallenden Akustikgitarren, wie in dem Album „So The Past Shall Pass“. Auch Titel aus diesem Album brachte Petty zu Gehör. Diese ermöglichten ihm seine akustische sowie auch elektronische Seite zu zeigen.

Oft spielte er kurze Tonfolgen in einen Sequenzer – ein elektronisches Gerät zur Aufnahme und Wiedergabe von Musik – und lieferte sich so seine eigene Begleitung an der Gitarre.

An Ende des Konzertes ließen sich noch einige Fans mit dem liebgewonnen Sänger fotografieren. Ein weiteres Konzert in der Reihe „Songs and Whispers“ ist in diesem Sommer noch im Pub geplant, so der Veranstalter.

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