Sechs Bands und Künstler auf Areal der ehemaligen Diskothek Maddox

Kleines „AufMUCKEn“ komplettiert „StreetArt“-Festival 

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Ab 17.30 Uhr werden sechs Bands und Künstler auf der Bühne stehen. 

Kirchweyhe - Das vierte „StreetArt“-Festival soll noch bunter werden als die Vorläufer. Deshalb hat es die Kulturbeauftragte Tina Fischer mit einer kleineren Variante des „AufMUCKEn“-Konzerts kombiniert. Die beiden ineinander verwobenen Veranstaltung gehen am Sonnabend, 30. Juli, auf dem Areal der ehemaligen Diskothek „Maddox“ über die Bühne.

Um 14 Uhr starten die Künstler und zeigen beispielsweise auf Profiwänden, wie schnell und kreativ mit Spraydosen Ideen in ein sehenswertes Bild umsetzen können. Auf eine Hauswand muss niemand sprayen, um erste Schritte zu wagen. Die Veranstalter bringen Wände und Farbe mit. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, ihre Schuhe zu einem Kunstobjekt verwandeln zu lassen. Mit gekonntem Einsatz der Dosen können Turnschuhe oder die Schuhe zum Ausgehen zusätzlich aufgewertet werden. Workshops rund um die Graffiti-Kunst wechseln sich ab. Und um 15 Uhr beginnt die sogenannte Battle-Box, bei der Profis gleichzeitig Bilder zu einem bestimmten Thema erstellen.

Das Aktionsbündnis gegen rechts sowie Mitveranstalter Robert Steinbicker werben für ein Miteinander der Kulturen. „Das passt“, sagt Bürgermeister Andreas Bovenschulte und lobt das Kulturbüro für den „interkulturellen Ansatz“ der Veranstaltung.

Ab 17.30 Uhr werden sechs verschiedene Bands und Künstler Musik unterschiedlicher Stilrichtungen präsentieren. „Jedes Konzert dauert zwischen 20 und 40 Minuten“, so Fischer. Der Eintritt ist frei.

Der Sound von Voidpack setzt sich laut Ankündigung aus den verschiedenen Einflüssen der fünf Musiker zusammen. Es vermischen sich postmoderne Elemente aus verschiedenen Bereichen des Punk und Hardcore zum eigenen Sound der Bremer. Die Gitarristen, Daniel und Florian, liefern Rhythmus und Melodie, während Christoph am Bass den nötigen Druck verleiht. Für Takt und Härte sorgt Yannick am Schlagzeug, womit das instrumentale Grundgerüst steht. Sönke singt und schreit. Alles zusammen ergibt ein treibendes, hartes und abwechslungsreiches musikalisches Bild mit einer gewissen Tiefe an persönlichen sowie gesellschaftlichen Themen.

Die Formation „Blowm & Maddin un de Maudefaades“ kommt diesmal mit Gitarre, Schlagzeug und doppeltem Gesang und will mit plattdeutschem Hip-Hop die Streetcar-Fans begeistern.

Die Gruppe Dare Deep hat einen eigenen. unverkennbaren Sound entwickelt.

„Wenn bei einer anderen Band das Publikum irritiert in der Singer/Songwriter-Schublade kramt und sich fragt: Ist das noch Hip-Hop oder schon Elektro? Ist das Dubstep mit Gitarre? Dann ist es die Gruppe Dare Deep, so die Kulturbeauftragte Fischer. Timo Warkus hatte im vorigen Jahrtausend in Delmenhorst begonnen zu musizieren und zusammen mit drei weiteren Musikern einen ganz eigenen Sound entwickelt. Zwischenzeitlich arbeiteten sie in Bremen mit mehreren Rap-Gruppierungen und auch mit Flowin’ Immo zusammen, der Teil des jüngsten StreetArt-Festivals war. Seit 2014 haben sie ein erstes eigenes Album („Killing Kings“) und experimentieren stetig weiter.

Schon während seiner Kindheit hatte Sebó, der kleine Bruder von Flo Mega, eine Gitarre in seinem Zimmer stehen und sich damit eigene Techniken beigebracht. Musik war also immer Teil seines Lebens. Später landete er bei Rap und Breakdance und vernetzte sich weitläufig, sodass er einige Reisen unternahm und sogar in Kapstadt landete, um mit Südafrikanern eine Tour durch die Townships zu machen. Vom Rappen hat sich Sebó nie wirklich entfernt. Aber er hat dieser künstlerischen Ader eine weitere Facette hinzugefügt und ist laut Fischer zu einem Singer/Songwriter geworden, der Gefühlen Ausdruck in Wort und Klang verleiht. „Wir sind gespannt auf das im vergangenen Jahr erschienene Albumg ‘Alles was noch kommt’.“

Die Formation „Faakmarwin“ – bestehend aus Alexander Skipka, Ole Janßen, Christoph Endrigkeit und Jannik Ost – gründete sich im April 2013 in Bremen. Sie erfreut ihr Publikum mit einer Mischung aus Indie-Rock, Pop und Rap.

Die Teilnahmen und Erfolge beim „Local Heroes Bandcontest“ und dem Wettbewerb „Live in Bremen” brachten Aufmerksamkeit, und so standen „Faakmarwin“ auf Festivals wie dem „Sputnik Spring Break“ oder dem „Happiness“ Festival unter anderem mit Bands wie OK Kid und den Drunken Masters auf einer Bühne.

Der Musiker Stunnah gilt als Deutschlands bekanntester MC der sogenannten "Drum & Bass"-Szene.

Stunnahs Status als Deutschlands bekanntester MC der sogenannten „Drum & Bass“-Szene wird nicht mehr infrage gestellt. Landesweit steht er regelmäßig auf den Bühnen bedeutender Festivals wie „Sonne, Mond & Sterne“, „Nature One“, „Splash“, „Fusion Festival“ und spielt auf internationalen „Drum & Bass“-Events in Großbritannien, Spanien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Parallel zu seinen Live-Shows mit den größten internationalen „Drum & Bass“-DJs und -Produzenten liegt Stunnahs Fokus nun auf eigenen Studioproduktionen, mit denen er bereits dabei ist, Deutschrap seine eigene Marke zu geben.

Als Unterstützung sind Genzo und Stef von der Gruppe Aelement dabei, die im November 2015 ihr erstes Album „Neonschwarz“ herausgebracht haben. 

sie

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