Erste Blaualgenblüte in der Alten Weser gesichtet

Kindern und Hunden drohen Reizungen

Dreye - Kaum ist das Wetter einigermaßen badetauglich, fällt eine Möglichkeit sich zu erfrischen vorerst flach. Zumindest rät der Umweltbeauftragte der Gemeinde Weyhe, Ulf Panten, davon ab, in der Alten Weser in Dreye zu baden, denn Mitarbeiter des Rathauses hatten am Dienstag die erste Blaualgenblüte in dem Gewässer gesichtet.

Die Erholungssuchenden sollten diese Blüte abwarten. Vor allem Kinder und Hunde haben jetzt nichts in der Alten Weser zu suchen, da sie sich naturgemäß am flachen Rand des Sees aufhalten. Und dort mache sich auch das phosphatliebende Cyanobakterium breit, wenn es durch den Wind ans Ufer getrieben wird.

Die Algen könnten unangenehme Hautreizungen hervorrufen, sagt Panten. Trügerisch sei es, wenn das meiste Wasser klar erscheine. Die Qualität des Nass’ selbst ist Ulf Panten zufolge übrigens einwandfrei, hätten Messungen auf Kolibakterien ergeben.

Der Landkreis, der in den Gewässern Proben zieht, ist informiert. Beide Behörden intensivieren ihre Beobachtungen und Messungen. Zurzeit würden entsprechende Schilder aufgestellt. Der Umweltbeauftragte informiert kurzfristig, ob das Baden wieder möglich ist.

Abhängig von Sauerstoffgehalt, Wassertemperatur und weiteren Faktoren könne sich die Blaualge ausbreiten. Zuweilen gebe es bereits im Mai eine Blüte.

Auch in den vergangenen Jahren hatte es von Zeit zu Zeit immer Badeverbote gegeben. Alternativ bietet sich das Park- und Wettkampfschwimmbad am Neddernfeld als Möglichkeit an, sich bei sommerlichen Temperaturen zu erfrischen, schließlich ist für die kommende Woche ist eine Hitzewelle angesagt.

Für Rückfragen steht Panten unter Telefon 0 42 03/71 100 oder seine Kollegin Christina Mielke unter Telefon 0 42 03/7 1 1 44 zur Verfügung.

pk

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