Hoffnung für ein Ungetüm 

Weyher Theater spielt „Die Schöne und das Biest“ als Weihnachtsmärchen

Sarah Kluge spielt die schöne Kaufmannstochter Bella, die hinter der rauen Schale des Biests einen weichen Kern freilegt. - Foto: S&P

Weyhe - „Die Schöne und das Biest“ ist in diesem Jahr das Weihnachtsmärchen im Weyher Theater. Der Vorhang zur Premiere hebt sich am Mittwoch, 30. November, um 9 Uhr.

König Paul (Carsten Steuwer) ist eigentlich ein netter und herzensguter König – aber leider kümmert er sich etwas zu sehr um sich selbst und etwas zu wenig um sein Volk. Die Hexe (oder ist sie doch eine gute Fee?) Larissa (Nathalie Bretschneider) stellt ihn deshalb auf eine Probe, die König Paul leider nicht besteht. Zur Strafe wird er samt seinem Hofstaat verzaubert. Er selbst wird zu einem ziemlich grässlichen Biest, seine Köchin Katharina (Lisette Groot) wird zur Katze, und sein Haushofmeister Pankratius (Joachim Börker) ist nun ein Papagei. Und sie sind erst erlöst, wenn ein junges Mädchen klug genug ist, nicht nur die hässliche Oberfläche des Biests zu sehen, und bereit ist, den verzauberten König zu heiraten.

Kaufmann Ludwig (Marc Gelhart) steht kurz vor der Pleite – und als er auch noch sein letztes Schiff verliert, weiß er nicht mehr weiter. Zu allem Überfluss verirrt er sich im Wald und kommt auf ein geheimnisvolles Schloss, dessen Herr ein Biest ist.

Dieses Ungetüm lässt ihn nur laufen, wenn Ludwig seine Tochter aufs Schloss schickt. Widerwillig lässt sich Ludwig auf diesen Handel ein.

Aber dann kommt alles anders als gedacht. Bella, die schöne Tochter Ludwigs (Sarah Kluge), lässt sich vom Biest keineswegs einschüchtern – und stellt fest, dass hinter der rauen Oberfläche ein gutes Herz schlägt.

König Paul, Katharina und Pankratius beginnen zu hoffen. Ist Bella das Mädchen, das sie erlösen kann?

Die Geschichte von der Schönen und vom Biest ist ursprünglich ein französisches Märchen, 1756 aufgeschrieben von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Dieser Stoff wurde oft aufgegriffen und bearbeitet, mehrfach auch verfilmt, mit am erfolgreichsten von Walt Disney in seinem laut Dramaturg Frank Pinkus „wunderschönen und mitreißenden“ gleichnamigen Zeichentrick-Musical-Film.

Das Weyher Theater spielt nun eine eigene Version, die Frank Pinkus (Text) und Patrick Kuhlmann (Musik) nach dem großen Erfolg ihrer „Aschenputtel“-Version im Vorjahr für das Ensemble geschrieben haben. Regisseur und Bühnenbildner Hermes Schmid und Kostümbildnerin Anika Töbelmann sorgen wieder dafür, „dass Klein und Groß 90 verzaubernde, prachtvoll ausgestattete vorweihnachtliche Märchenminuten genießen können“, sagt Pinkus. Bis zum Heiligen Abend stehen 60 Vorstellungen auf dem Programm. Über 70 Prozent der Karten sind bereits verkauft. - ps

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