Ute und Martin Rickhoff bieten kostenlosen Religionsunterricht für Erwachsene an

Gespräche über den Glauben

Ute und Martin Rickhoff legen mit Bällen und Tüchern Bodenbilder aus. - Foto: Ehlers

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. „Liebe ist nicht nur ein Wort“ – mit diesem Titel ist ein kostenloser Glaubenskurs in der Reihe „Stufen des Lebens“ umschrieben, den die Felicianusgemeinde ab Mittwoch, 31. August, an vier Abenden anbietet.

Die Referenten Ute (61) und Martin (62) Rickhoff aus Lahausen wollen jeweils ab 19.30 Uhr in der Pfarrscheune für zwei Stunden lang gemeinsam mit Pastorin Gudrun Müller und den Teilnehmern Antworten auf diese Fragen erarbeiten: Was ist mit mir verlorengegangen? Auf welchen Plätzen suche ich – vergebens? Suche ich überhaupt? Will ich das Leben finden, damit ich es lieben kann, oder die Liebe, damit ich leben kann? Die Christen verfolgen das Ziel, mit dem „Religionsunterricht für Erwachsene“ Glauben und Leben in Beziehung zu bringen. Die Referenten, beide sind ausgebildeten Pädagogen, wollen mit Hilfe von Bodenbildern mit den Teilnehmern in den Dialog treten. Dazu will Ute Rickhoff verschiedenfarbige Tücher und Bälle unterschiedlicher Größen auf dem Teppich ausbreiten, kündigt sie an.

Als Ausgangslage dient laut Rickhoff die Geschichte der Brüder Kain und Abel. „Gott nimmt das Opfer des einen an, des anderen aber nicht.“ Sie erinnert daran, dass viele Geschwister glauben, dass ihre Eltern den einen oder andern bevorzugen. „Daraus ergeben sich zahlreiche Konflikte“, sagt die vierfache Mutter, ausgebildete bibeltherapeutische Seelsorgerin, die nach eigenen Angaben Menschen in persönlichen und beruflichen Krisensituationen berät. Ihr Mann ist Grundschullehrer an der Freien evangelischen Bekenntnisschule in Bremen.

Für die Teilnahme am Kurs sei Vorwissen nicht notwendig, betonen die Referenten. Es sei auch völlig egal, ob die Zuhörer einer Kirche angehören oder nicht. Auch Muslime seien willkommen, wenn sie sich am Gespräch beteiligen können, sagt die Referentin, die auch im Flüchtlingscafé der Kirchengemeinde arbeitet. „Die handelnden Personen meiner Geschichte tauchen auch im Koran auf. Die Namen sind also bekannt.“

Den Glaubenskurs mit unterschiedlichen Aspekten hatte eine krebskranke und inzwischen verstorbene Religionslehrerin entwickelt, weil Väter und Mütter ihrer Schüler laut Ute Rickhoff mit dieser Erkrankung nicht hatten umgehen können.

Der fünfte Abend steht ganz im Zeichen des Feedbacks. Einen ähnlichen Glaubenskurs hatten die beiden Referenten bereits vor einem Jahr angeboten – mit guter Resonanz, wie Ute Rickhoff sagt.

Anmeldungen nimmt das Kirchenbüro unter der Rufnummer 04203/78 37 27 entgegen.

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