Dennis Sander ist neuer Wirtschaftsförderer

Ein Dortmund-Fan folgt Dieter Helms nach

Der neue Wirtschaftsförderer Dennis Sander (2.v.r.) hat in der vergangenen Woche seinen Dienst begonnen. Sein Vorgänger Dieter Helms (2.v.l.) unterstützt ihn bei der Einarbeitung, ebenso wie seine Vorgesetzten, Fachbereichsleiter Matthias Lindhorst (l.) und Bürgermeister Andreas Bovenschulte. - Foto: Köster

Weyhe - Von Philipp Köster. Im Dezember geht in Weyhe eine Ära zu Ende: Wirtschaftsförderer Dieter Helms verabschiedet sich in den Ruhestand. Doch bis es so weit ist, hat er noch genügend Zeit seinen Nachfolger einzuarbeiten. Denn Dennis Sander ist schon seit einer Woche da.

Der 27-Jährige soll sich nach den Vorstellungen von Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, Matthias Lindhorst, um die Kernaufgaben der Wirtschaftsförderung kümmern: die Suche nach und die Ausweisung von neuen Gewerbeflächen, Hilfe bei Existenzgründungen und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Damit soll Dennis Sander in der Nachfolge von Helms stehen, in dessen Amtszeit in den vergangenen 30 Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 3.500 auf 6.500 gestiegen ist.

„Die Fußstapfen sind groß, die Dieter Helms hinterlässt. Er hat in den vergangenen Jahren viel gewerkelt und gemacht“, sagt Lindhorst.

Seinem Fachbereich wird künftig die Wirtschaftsförderung untergliedert, es handelt sich dann nicht mehr um eine eigene Stabsstelle im Rathaus.

Sander hat sich gegenüber 60 Bewerbern durchgesetzt. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht bei der Auswahl und wollten den Besten für diese wichtige Funktion, diese wichtige Stelle“, sagt Verwaltungschef Bovenschulte. Schließlich gehe es um die weitere Steigerung der Wirtschaftskraft in der Gemeinde, die erst die finanzielle Basis für die notwendige Infrastruktur schaffe.

Der frisch verheiratete Sander hat Volkswirtschaft in Bremen studiert. Auslandsaufenthalte haben ihn nach Riga und Bangkok geführt. Zuletzt war er Teil der Teams der Delmenhorster Wirtschaftsförderung. Er kümmerte sich dort um Ansiedlungsprojekte, Existenzgründung und Fördermittelberatung. Wichtig sei ihm auch das Thema Technologie- und Wissenstransfer gewesen, das heißt, das Potenzial von Hochschulforschung wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Ob er sich auch des Tourismus und des Klimaschutzes in der Form wie Helms wird, annehmen wird, steht noch nicht fest. „Großprojekt ist die Gewerbeflächenerschließung“, sagt der 27-Jährige. Daneben will er sich nochj mehr als ohnehin schon als Ansprechpartner für bestehende und ansiedlungswillige Unternehmen präsentieren.

Der gebürtige Bremer reist und wandert gern, zum Beispiel im Harz. Aber auch in Ostasien war er gerade mit seiner Frau unterwegs. Als Fan von Borussia Dortmund schaut Dennis Sander Fußball.

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