Arschbombenwettberb im Freibad mit etwas weniger Teilnehmern

Cedric Bultmann fast schon Profi

Der Moment des Aufpralls beim sogenannten Ankersprung, beäugt von den Gästen und der Jury am Wertungstisch. - Foto: Husmann

Weyhe - Von Siard Schulz. Große Fontänen, spektakuläre Sprünge und glückliche Sieger – so lässt sich der Arschbombenwettbewerb am Sonntag im Freibad zusammenfassen. Schon zum sechsten Mal hatte das Team der Badeanstalt gemeinsam mit der DLRG, dem Weyher Schwimmverein (WSV) sowie dem Förderverein des Freibades diese Konkurrenz organisiert.

„In den vergangenen Jahren hatten wir mehr Athleten“, merkte der neue Freibadchef Markus Kuske an: „Das ist natürlich immer sehr wetterabhängig.“ Immerhin 12 Jungs im Alter von 5 bis 19 Jahren sprangen in das 23 Grad warme Wasser.

Die in drei Altersklassen sortierten Kinder und Jugendlichen traten in drei Disziplinen gegeneinander an: An erster Stelle stand der Paketsprung, die klassische Arschbombe. Die nächste Hürde war der sogenannte Anker, bei dem ein Bein bis zum Bauch angezogen, während das andere lang ausgestreckt wird. Die letzte Herausforderung lautete „Freestyle“, bei der jeder Teilnehmer eigene Kunststücke vorführen konnte.

Luca Simon tritt gleich in zwei Klassen an

Die Punktrichter um Heino Bultmann vom WSV, Hubert Dollinger, ehemaliger Betriebsleiter des Freibades, Claus-Peter Wessel, Förderverein Freibad und Markus Kuske, dem aktuellen Betriebsleiter, bewerteten die Springer nach der Originalität des Sprunges, der Haltung der Athleten in der Luft und dem Volumen und der Höhe der Wasserfontäne.

In der Altersklasse bis sieben Jahre machte es der fünfjährige Franz-Leon Tuminski am besten, der sich mit 53 Punkten den ersten Platz sowie einen riesigen Applaus der Zuschauer sicherte. Auf Rang zwei schaffte es Luca Simon (7) mit 48 Punkten, der ebenfalls in der nächsthöheren Altersklasse antrat und auch dort Vizesieger wurde. In dieser Altersklasse der 7- bis 14-Jährigen hatte René Schmedes mit 60 Punkten die Nase vorn. Der 13-Jährige nahm zum ersten Mal am Wettbewerb teil und freute sich, dass seine Kunststücke bei der Jury so gut ankamen: „Im Freestyle habe ich eine abgewandelte Variante der Arschbombe vorgeführt, das hat mir einige Punkte beschert.“ Gewonnen hat er, neben einer Medaille, zehn Eintrittskarten für das Freibad.

Bronze erkämpfte sich der acht Jahre alte Leon Simon im Stechen mit Ben Stücker (11 Jahre). Beide hatten zuvor 52 Punkte erreicht und konkurrierten um den dritten Platz.

In der Altersgruppe „15 bis Dinosaurier“, wie Moderator Bernd Klöker von der DLRG die Klasse nannte, dominierte Cedric Bultmann, der 64 Punkte aus möglichen 72 für sich verbuchen konnte.

Bultmann war sogar der erste Teilnehmer in diesem Jahr, der von allen vier Juroren die Bestnote erhielt. Ausschlaggebend dafür war sein weiter Sprung vom drei Meter hohen Sprungbrett, der eine Wasserfontäne produzierte, die die umstehenden Zuschauer gehörig abkühlte.

Ein Neuling ist er im Gegensatz zu den anderen Siegern allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Schon zum dritten Mal nahm er am Arschbombenwettbewerb teil: „Ich habe bereits in jüngeren Altersklassen mitgemacht und konnte dort ebenfalls gewinnen“, sagte der neue Besitzer einer Trainingstasche, der auch im kommenden Jahr wieder im Rahmen des Wettbewerbs den Sprungturm erklimmen will.

Auf Platz zwei und drei fanden sich der 19-jährige Lennard Wetjen mit 60 Punkten und der 18 Jahre alte Lukas Menke mit 58 Punkten wieder. Alle zwölf Teilnehmer erhielten eine von Bürgermeister Andreas Bovenschulte unterschriebene Urkunde.

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