Flurbereinigung Ströhen-Nord: Wegebaumaßnahmen werden umgesetzt

In der Ortschaft Ströhen wird kräftig „gebuddelt“

Informierten sich an der Bahnhofstraße über den aktuellen Stand des Wegeausbaus im Rahmen der Flurbereinigung Ströhen-Nord (von links): Hans-Michael Koch, Torsten Meier, Klaus Thiele, Bruno Hartwig sowie Martina Thesing. - Foto: Gemeinde Wagenfeld

Ströhen - In der Ortschaft Ströhen wird kräftig „gebuddelt“: Das Straßen- und Tiefbauunternehmen Koldewei aus Schwaförden ist in verschiedenen Verfahrensbereichen der Flurbereinigung Ströhen-Nord damit beschäftigt, die Wegebaumaßnahmen umzusetzen, die der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft im Februar dieses Jahres beschlossen hatte.

Jetzt informierten sich der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Torsten Meier, der Fachbereichsleiter „Bauen und Umwelt“ im Wagenfelder Rathaus, Bruno Hartwig, Bauleiter Klaus Thiele vom Verband der Teilnehmergemeinschaften, der alle Wegebauprogramme im Bereich Sulingen begleitet, Martina Thesing von der Geschäftsstelle Sulingen des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und Hans-Michael Koch von der Firma Koldewei über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Bei allen in das Wegebauprogramm dieses Jahres fallenden Straßen ist inzwischen die Tragdeckschicht abgefräst und das Material im Unterbau wieder verdichtet worden. Zudem wurde auf allen Wegen Schotter aufgebracht, bevor in den nächsten Wochen mit Spezialmaschinen eine neue Tragdeckschicht aufgetragen wird. Die Arbeiten laufen am Lagerweg, Ehlers Hardt, Bürgermeister-Finke-Straße, Schafhardt, Bahnhofstraße und In der Bleiche. Die Ausbaulänge aller Maßnahmen beträgt 3.875 Meter. Die Kosten belaufen sich auf annähernd 440 000 Euro. „Mit der Fertigstellung ist im nächsten Monat zu rechnen“, teilte Martina Thesing in ihrer „Zwischenbilanz“ mit.

Die Planungen sehen vor, in den kommenden Jahren weitere Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Für 2017 steht beispielsweise die Herstellung des Weges Hespos Wehr einschließlich Erneuerung des Brückenbauwerks über den Langen Graben auf der Agenda. „Und der größte Clou wäre, wenn im Rahmen eines noch zu genehmigenden Flurbereinigungsverfahrens Ströhen-Süd die Wege von der Mindener Straße in Richtung nordrhein-westfälische Landesgrenze ausgebaut würden“, blickte Torsten Meier noch weiter in die Zukunft. „Das Verfahren ist der Wunsch vieler Landwirte“, betonte er weiter..

Im Rahmen der Flurbereinigung Ströhen-Nord sind bei den von 2013 bis 2015 durchgeführten Baumaßnahmen Wege mit einer Länge von insgesamt 14 Kilometern ausgebaut worden. Die Gesamtkosten für die drei ersten Teile des Wegebauprogramms belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. Mit den jetzt investierten 440.000 Euro sind dann bereits mehr als zwei Millionen Euro in den Wegeausbau in Ströhen geflossen.

Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser, Geschäftsstelle Sulingen, hat als verantwortliche Flurbereinigungsbehörde Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent der Gesamtkosten bewilligt. Die Gelder kommen aus Töpfen des Landes Niedersachsen, des Bundes und der Europäischen Union. Die restlichen 25 Prozent werden durch Hebungsbeiträge der Grundstückseigentümer von der Teilnehmergemeinschaft und der Gemeinde Wagenfeld aufgebracht. Die Gemeinde hat von 2013 bis 2016 etwa 300.000 Euro, die Teilnehmergemeinschaft im gleichen Zeitraum etwa 255.000 Euro zu den Verfahrenskosten beigesteuert.

Martina Thesing nutzte den Besichtigungstermin auch für Hinweise zur anstehenden Besitzeinweisung im Rahmen des Verfahrens. „Die Planungen zur neuen Flächeneinteilung laufen. Planwunschgespräche mit Grundstückseigentümern habe ich bereits geführt. Die Besitzeinweisung ist für Oktober nächsten Jahres vorgesehen.“

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