Kooperation erneuert und intensiviert

Auburg-Schule und Oberschule Wagenfeld bekräftigen Zusammenarbeit

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Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye (v.l.), Grundschulleiter Wolfgang Korte, Oberschullleiter Hartmut Bublitz, und Oliver Netzband vom Landkreis bei der Unterschrift. 

Wagenfeld - Die Kooperation zwischen Auburg-Schule und Oberschule Wagenfeld wurde kürzlich vertraglich aufgefrischt. Das Dokument bezieht sich auf die Stärkung des jeweiligen Ganztagsangebotes in Grund- und Oberschule, ersetzt den Vertrag aus dem Jahr 2011 und intensiviert ihn.

Dazu trafen sich der Schulleiter der Grundschule, Wolfgang Korte, und Oberschulleiter Hartmut Bublitz mit den Kollegen aus der kollegialen Schulleitung, Bürgermeister Matthias Kreye und dem Fachdienstleiter Bildung, Oliver Netzband, vom Landkreis Diepholz.

Die Vereinbarung hat als Inhalt die Stärkung des Ganztagsangebotes, das sich bereits seit Jahren in der gemeinsamen Nutzung der Mensa, auch für die benachbarten Grundschüler, in der Oberschule niederschlägt. Damit der Mensabetrieb reibungslos und ohne Wartezeiten für beide Schulformen funktioniert, wird in zwei Etappen gegessen. Um 12.45 Uhr ist für die Grundschüler „aufgetischt“ und ab 13.15 Uhr stärken sich die Oberschüler. Vorbildlich haben sich zu dem Zweck die Gemeinde Wagenfeld als Schulträger der Grundschule und der Landkreis Diepholz als Schulträger der Oberschule abgestimmt.

„Der Landkreis übernimmt die Hardware und Ausstattung, die Gemeinde den Betrieb“, erläutert Bublitz. Auch die Krankheitsregelung einer plötzlich erkrankten Mensa-Mitarbeiterin konnte das Duett ohne Ausfälle für die Schüler regeln. Der Landkreis stellt derzeit eine Kraft als Ersatz und die Gemeinde eine flankierende Mensakraft. Zudem öffne die Mensa an fünf Tagen die Woche.

Freiwillige Unterrichtsangebote am Nachmittag öffnen

Die Planungen sehen weiterhin vor, freiwillige Unterrichtsangebote am Nachmittag für Schüler der jeweils anderen Schule zu öffnen. Die konkreten Planungen werden noch schriftlich bestätigt, das können Arbeitsgemeinschaften, Projekte, Sportangebote sein. „Wir pflegen schon seit langem unsere inhaltlich pädagogischen Angebote. Dazu gibt es regelmäßige Treffen“, so Bublitz. Denn Fernziel sei ja auch, die Grundschüler in Wagenfeld an der weiterführenden Schule zu behalten und diese dafür möglichst attraktiv zu gestalten. Das praktizieren die beiden Schulen schon seit 2011.

Auch die halbstündige Betreuungslücke am Nachmittag zwischen 15.30 und 16 Uhr, wenn die Busse fahren oder die Grundschüler von berufstätigen Eltern abgeholt werden können, konnte mit der Vereinbarung sinnvoll geschlossen werden. Die Grundschüler können auf kurzem Weg nach Ende des Nachmittagsunterrichts bis 16 Uhr in der Oberschule beaufsichtigt werden.

Nach vorheriger Abstimmung werden auch hierzu pädagogische Mitarbeiter der Auburg-Schule herangezogen, so regelt es die Vereinbarung der zwei Schulen. Das Organisatorische regeln die Schulleitungen mit den Schulträgern. 

sbb

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