Dennis Dobberahn führt die Neustädter Jungschützen an

Klaus Windhorst steigt auf den Thron

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Schützenpräsident Helmut Spreen (l.) proklamierte am Sonntagabend vor einer großen Besucherkulisse die neuen Neustädter Majestäten. Bei den Jugendlichen bestieg Dennis Dobberahn „der Moorbub“ mit Königin Kim-Carolin Nordmann den Thron, Klaus Windhorst „der Scharfschütze“ und Königin Jessica regieren die Altschützen, und neue Kinderkönigin ist Letizia Kleinhans. Zum Prinzgemahl wählte sie sich Josse Hartmann. 

Wagenfeld - Auf die neuen Würdenträger des Schützenvereins Wagenfeld-Neustadt ging am Sonntag bei der abendlichen Proklamation ein bunter Konfettiregen nieder, bevor Präsident Helmut Spreen mit tatkräftiger Unterstützung von Shirly Immoor die Umkrönung vornahm. „Bei uns ist der Republik-Virus erneut vorbeigegangen, wir haben wieder drei neue Majestäten“, hatte der „Königsmacher“ eingangs vor den angetretenen Mitgliedern und einer großen Besucherkulisse herausgestellt.

Der jüngste Nachwuchs des Schützenvereins Neustadt wird für ein Jahr von zarter Mädchenhand regiert. Letizia Kleinhans sicherte sich die Würde der Schülerkönigin und holte sich Josse Hartmann als Prinzgemahl an ihre Seite. Unterstützt wird das neue Schülerkönigspaar von den Adjutanten Miles Fenker und Marris Thiry sowie von den Ehrendamen Jamie Fenker und Finja Buldtmann. Die Vizekönigswürde ging an Josse Staas-Johann.

Bei den Jugendlichen ließ Vizepräsident Dennis Dobberahn am Sonntagnachmittag nie Zweifel daran aufkommen, dass er für ein Jahr die große Jungschützenschar regieren möchte. Er hat sein Vorhaben in die Tat umgesetzt und wird als „der Moorbub“ in die Vereinsgeschichte eingehen. Zur Königin wählte sich der neue Jugendkönig Kim-Carolin Nordmann. Adjutanten sind Torben Spreen und Patrick Pieper, Ehrendamen Eileen Kleinhans und Vanessa Windhorst. Eileen Windhorst sicherte sich auch die Würde der Vizekönigin.

Bei den Altschützen bestieg ebenfalls ein verdientes Vorstandsmitglied den Thron: Schießwart Klaus Windhorst geht als „der Scharfschütze“ in die Annalen des Vereins ein. An seiner Seite regiert Ehefrau Jessica. Mit den Pflichten der Adjutanten betraute das neue Königspaar Thomas und Anja Spradau sowie Jürgen und Marianne Cording. Zudem zählen die Ehrendamen Angela Tönnies, Elke Finkenstädt, Claudia Scheland, Bianca Spreen, Ulla Immoor und Marlis Immoor zum Hofstaat. Vizekönig ist Jürgen („Boy“) Cording.

Bevor Königsketten und Kronen von den scheidenden zu den neuen Würdenträgern wechselten, zollte Helmut Spreen den Königspaaren des vergangenen Schützenjahres Dank und Lob. „Wir haben in den zurückliegenden Tagen hervorragend geschmückte Residenzen vorgefunden und sind überall gut bewirtet worden“, schickte der Präsident den persönlichen Worten für alle drei Ex-Könige und ihrem jeweiligen Hofstaat voraus.

Von Schülerkönig Miles Fenker und Königin Franziska Buldtmann wünschte sich Spreen, dass beide ihr Regentenjahr in schöner Erinnerung behalten mögen. „Vielen Dank an euch für ein schönes Schützenjahr“, wechselte Spreen vom jüngsten Nachwuchs zu den Jugendlichen. „Der Wettkönig“ Pierre Schröder habe seinem Beinamen alle Ehre und es seinen Untertanen nicht immer leicht gemacht, berichtete Spreen. „Du hattest reichlich Sitzfleisch und hast bei Veranstaltungen manche Nacht zum Tag werden lassen.“ Auch Jugendkönigin Merle Senkler habe sich im abgelaufenen Jahr Verdienste erworben. „Unsere Jugend ist eine tolle Truppe, wir sind alle stolz auf euch.“

Auch zum Regierungsjahr von Altkönig Heinfried Tatgenhorst und Königin Irene fielen Spreen einige Besonderheiten ein. „Der Pflugmeister“ habe als Freund von großen Treckern im Herbst und Frühjahr hektarweise Ackerland bearbeitet. Erst mit Beginn des Sommers habe er es ruhiger angehen lassen. „Das war unserer Königin sicher ganz recht“, schmunzelte Spreen, bevor sich die neuen Würdenträger mit ihrem Hofstaat und allen übrigen Untertanen ins Festzelt verabschiedeten.

Insgesamt war das letzte Wagenfelder Schützenfest dieser Saison in Neustadt hervorragend besucht. Beim Zapfenstreich am Freitag war der Spielmannszug Sielhorst musikalisch mit von der Partie, während bei den Ausmärschen am Samstag und Sonntag die Spielmannszüge Lavelsloh und Nienburg für den richtigen Gleichschritt sorgten. Im Zelt waren die die Musiker von „Empire“ Garanten für eine prächtige Stimmung, und beim abendlichen Festball am ersten Tag waren die Gastvereine ungewöhnlich stark angetreten. „Gleich zu Beginn war das Festzelt brechend voll“, resümierte ein zufriedener Präsident Helmut Spreen. 

ges

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