Rat der Gemeinde konstituiert sich im Central-Hotel 

„Es geht um Wagenfeld und Ströhen“

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Der Wagenfelder Rat in seiner neuen Zusammensetzung für die kommende Legislaturperiode: Sitzend von links die stellvertretenden Bürgermeister Stephan Dubenhorst und Stephan Kawemeyer, Ratsvorsitzender Andreas Siebrecht, Bürgermeister Matthias Kreye und stellvertretender Bürgermeister Torsten Meier. Auf dem Foto fehlt Martina Rodax. 

Wagenfeld - „In der Kommunalpolitik, in den Diskussionen des Rates und der Ausschüsse entscheiden die Politiker über Dinge in ihrem Lebensumfeld. Hier vor Ort wird die Demokratie für die Bürgerinnen und Bürger erfahrbar.“

Dies betonte Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye zu Beginn der konstituierenden Sitzung des neuen Rates am Dienstagabend im Central-Hotel. Zuvor hatte Altersvorsitzende Margarete Summann die Sitzung eröffnet und ihre Ratskolleginnen und -kollegen sowie zahlreiche Bürger begrüßt.

Natürlich gelte auch für die Kommunalpolitik das Zitat des Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker: ,Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen‘, fuhr Kreye fort.

Das wünsche er sich auch in den kommenden Jahren für den Umgang miteinander im Rat. „Lassen sie uns intensiv über den richtigen Weg für unser Wagenfeld diskutieren. Respektieren wir unsere gegenteiligen Meinungen und Ansichten“, sagte Kreye. Und weiter: „Uns eint ein gemeinsames Ziel: Wir kämpfen für ein lebenswertes, zukunftsfestes Wagenfeld. Und damit meine ich ausdrücklich Wagenfeld und Ströhen.“

Auf welchen Weg dahin gelangt werde, werde im Rat diskutiert und entschieden.

Dabei gingen zwangsläufig nicht immer alle Wünsche in Erfüllung, das habe schon der britische Staatsmann Winston Churchill zu berichten gewusst, als er sagte: Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.

Kreye rief seine Ratskollegen dazu auf, zusammen an dem Ziel zu arbeiten, die Gemeinde weiter nach vorne zu bringen. Das gehe, trotz sicherlich oftmals verschiedener Ansichten, nur gemeinsam.

An folgende sechs Worte sollten alle daher in den kommenden Jahren immer denken: „Es geht um Wagenfeld und Ströhen.“ Danach verpflichtete der Bürgermeister jedes Ratsmitglied persönlich per Handschlag und wies alle auf folgende gesetzliche Bestimmungen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit hin: Amtsverschwiegenheit, Mitwirkungsverbot, Vertretungsverbot.

„Eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ wünschte sich auch der neue Fraktionsvorsitzende der CDU, Thorsten Weghorst. „Wir sollten die bisherigesachliche Kultur weiter pflegen und ausbauen“, fügte er hinzu.

Für „faire Mitarbeit untereinander“ warb auch Margarete Summann, Fraktionsvorsitzende der UWG. „Immer gemeinsam für Wagenfeld und Ströhen“, ergänzte sie.

In die ähnliche Kerbe schlug auch Heino Spreen, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Wir sollten weiterhin auf sachlicher Basis zusammenarbeiten“, wünschte er sich für die neue Legislaturperiode.

hwb

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