Barrier Kirchengemeinde verabschiedete gestern Pastor Dr. Frank Foerster

Vertraut den neuen Wegen

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Superintendent Dr. Jörn Michael Schröder, Pastorin Susanne Heinemeyer, Pastor Dr. Frank Foerster, Ortsbürgermeister Walter Huntemann, Bürgermeister Dr. Harald Behrens und Kirchenvorstand Karl Heinz Wenderoth (v.l.).

Barrien · Superintendent, Bürgermeister, Mitarbeiter... Der Kreis war groß, der sich gestern zur Verabschiedung von Pastor Dr. Frank Foerster in der Barrier Kirche und im Pfarrhaus versammelt hatte.

Der Festgottesdienst stand unter dem Motto des Liedes „Vertraut den neuen Wegen“ aus dem evangelischen Gesangbuch. Musikalisch begleitet vom Kirchenchor unter Leitung von Lena Sonntag mit dem Lied Gloria, verabschiedete sich der Pastor in der St.-Bartholomäuskirche mit der Taufe von zwei Kindern.

Das Wirken Foersters würdigte Superintendent Dr. Jörn Michael Schröder. Foerster habe mit seiner fruchtbaren Arbeit dazu beigetragen, dass die heutige Gemeinde ihre spirituelle Ausrichtung und Ausstrahlung nach den schwierigen Zeiten wieder gefunden habe. Schröder erinnerte an die Gründung des evangelischen Kindergartens Talita Kumi 2002. Der habe Foerster viel bedeutet, um Kindern auch christliche Werte zu geben.

Der Superintendent erwähnte auch die Liebe des Pastors zur Kirchenmusik. Besonders die Förderung der Kirchenmusikerin und Chorleiterin Lena Sonntag habe ihm am Herzen gelegen. Das Ergebnis  sei ein sehr leistungsfähiger Kirchenchor Barrien.

„Dr. Foerster ist keiner, der sich aufspielt“, meinte Schröder und bescheinigte dem Pastor, einer der besten Theologen des Kirchenkreises zu sein.

Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Dr. Harald Behrens im Pfarrhaus und hob dabei auf die Magister- und Doktorarbeit Foersters ab. Dabei ging er auch auf die neue Kirchenchronik ein, die bleibende Spuren in Barrien hinterlasse.

Pastorin Susanne Heinemeyer betonte die gute Zusammenarbeit im Kollegenkreis. Sie hob dabei Foersters Kunst der Gelassenheit hervor. Jeder der Pastoren habe wachsen können.

Karl Heinz Wenderoth vom Kirchenvorstand lobte die Arbeit Foersters. Der habe schöne und wiederkehrende Rituale in der Gemeinde etabliert, wie die Osternacht mit Konfirmandentaufen in der Kirche.

Dankesworte äußerten auch Dr. Wolfgang Jacob vom Förderverein „Use Ole Karken“, Christa Carstens vom Kirchenchor Barrien, Margret Meier und Hanna Stricker vom Frauenkreis Barrien-Gessel sowie Ortsbürgermeister Walter Huntemann. Den Empfang im Pfarrhaus nutzten Gemeindeglieder und Mitarbeiter zu einem persönlichen Abschied. „Er war ein sehr guter und einfühlsamer Personalchef“, erklärte Küsterin Ute Hardemann für die hauptamtlichen Mitarbeiter. Emotional und in Bildern verabschiedete Diakon Bernd Breckner seinen Pastor, dem Jermaine Cruse das Lied „Bitte hör nicht auf zu träumen, von einer besseren Welt“ widmete.

Foerster betonte die fruchtbare Zusammenarbeit in der Gemeinde, besonders die Arbeit mit Pastorin Heinemeyer und Diakon  Breckner.

Foerster geht jetzt zunächst für ein Jahr als Vertretung für Pastorin Dagmar Brusermann nach Kirchweyhe. Danach vielleicht in einen Ort mit dem Anfangsbuchstaben B. Seine erste Pfarrstelle hatte der Berliner in Berlin-Brandenburg. Über Brinkum kam er nach Barrien. Und nun?  Foerster kann sich gut einen Platz in der Bildung vorstellen. Seine Kenntnisse in der Historie könnten ihm dabei förderlich sein. · kes

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